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Krankenhausbehandlungen in NRW: Hautkrebsfälle weiter gestiegen

Pressemitteilung

31. Januar 2018

Dortmund. Die Anzahl der Krankenhausbehandlungen mit der Diagnose Hautkrebs ist in Nordrhein-Westfalen weiter gestiegen. So wurden im Jahr 2016 insgesamt 24.032 Patienten in Kliniken stationär behandelt. Das sind 2,4 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor (23.463). Dies teilte heute die AOK NORDWEST auf Basis aktueller Daten des Statistischen Bundesamtes mit. „Aufgrund dieser unvermindert hohen Zahlen raten wir, unbedingt die kostenfreien Angebote der gesetzlichen Krankenkassen zur Hautkrebs-Früherkennung zu nutzen. Denn Hautkrebs ist fast immer heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird“, sagt AOK-Vorstandschef Tom Ackermann.

Durch das Hautkrebs-Screening ist es möglich, bereits Frühstadien von Hautkrebs zu erkennen. Das ist umso wichtiger, da Hautkrebs zunächst keine Beschwerden verursacht. Doch das kostenfreie Screening wird nur wenig genutzt: Lediglich 17,4 Prozent der AOK-Versicherten in Westfalen-Lippe nutzten 2016 dieses Angebot. Im Jahr zuvor waren es noch 17,9 Prozent. Der Anteil der Frauen lag mit 54,7 Prozent höher als der der Männer (45,3 Prozent).

Das Hautkrebs-Screening ist eine rein visuelle Untersuchung der gesamten Haut. Der Arzt sucht dabei den Körper von Kopf bis Fuß auf verdächtige Pigmentmerkmale ab wie zum Beispiel Muttermale, Leberflecken oder Altersflecken. Da die Haut so gut zugänglich ist wie kein anderes menschliches Organ, sind die verschiedenen Krebsarten bereits im Frühstadium gut zu finden. Die gefährlichste Hautkrebsart ist der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom). Aber auch die hellen Hautkrebsarten (Basalzellkarzinom und Stachelzellkarzinom) sollten möglichst frühzeitig behandelt werden, denn dann ist die Krankheit fast vollständig heilbar. „Es ist wichtig, die Chance der frühen Diagnostik zu nutzen“, rät AOK-Chef Ackermann. Das Hautkrebs-Screening übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre für ihre Versicherten vom 35. Geburtstag an. Die AOK NORDWEST bietet ihren Versicherten das Hautkrebs-Screening bereits im Alter von 20 Jahren an.

Hautkrebs gehört zu den häufigsten Tumorarten. Nach den aktuellsten Zahlen des NRW-Krebsregisters erkrankten landesweit im Jahr 2014 mehr als 54.200 Menschen neu an Hautkrebs, etwa zu gleichen Teilen Männer und Frauen. Außerdem wurden 817 Todesfälle registriert.

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Das Hautkrebs-Screening wird leider nur wenig genutzt: Lediglich 17,4 Prozent der AOK-Versicherten in Westfalen-Lippe gingen 2016 zur Früherkennung.

Eine Hautärztin und eine Patientin beim Hautkrebs-Screening.
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Fotograf: AOK/hfr.

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
Telefon 0231 4193-10145
Mobil 01520 1566136
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