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Herzerkrankungen weiterhin häufigste Todesursache in NRW: Risikofaktoren durch einen gesunden Lebensstil und strukturierte Behandlung minimieren

Pressemitteilung

Dortmund (01.12.2020). Herz-Kreislauferkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Nordrhein-Westfalen. So starben im Jahr 2018 insgesamt 67.257 Menschen daran. Ganz vorne dabei: die Koronare Herzkrankheit (KHK) mit dem akuten Herzinfarkt (insgesamt 23.889 Todesfälle) und die Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche (7.817 Todesfälle) genannt. Dies teilte heute die AOK NORDWEST auf Basis des aktuellen ‚Deutschen Herzberichts 2019‘ mit. Erfreulich: „NRW liegt bei der Sterblichkeitsrate bei der KHK und dem akuten Herzinfarkt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt“, sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NORDWEST. „Trotzdem ist und bleibt es besonders wichtig, Risikofaktoren durch einen gesunden Lebensstil so weit wie möglich zu minimieren“, so Ackermann.

So versterben an der Koronaren Herzkrankheit im Schnitt in NRW 115 von 100.000 Menschen, davon sind 39 vom Herzinfarkt betroffen. Der Durchschnitt für Deutschland liegt bei 128 bei der KHK, 49 beim Infarkt. Auch bei der Herzschwäche steht NRW im Bundesvergleich besser da: Mit 34 Todesfällen pro 100.000 Einwohnern liegt die Sterbeziffer auch hier unter dem Bundesdurchschnitt mit 38 Todesfällen.

„Ein wesentlicher Grund für die Entstehung von Herzerkrankungen ist häufig der Lebensstil“, sagt AOK-Chef Ackermann. Durch zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung, Übergewicht, Rauchen und Stress werden Risikofaktoren wie Bluthochdruck, zu hohe Cholesterinwerte und Diabetes gefördert. Zur Vorbeugung ist daher ein gesunder Lebensstil wichtig. Dabei hilft die AOK NORDWEST ihren Versicherten mit speziellen Angeboten im Rahmen ihres Kursprogramms ‚Gesund leben‘. Die Angebote sind exklusiv und kostenfrei für AOK-Versicherte und werden vor Ort oder als Liveonline-Angebote im Internet von qualifizierten Fachkräften durchgeführt. „Wir können Herzerkrankungen nur wirksam bekämpfen, wenn es uns gelingt, die Menschen vor dem Auftreten der Erkrankung zu schützen, die Risikofaktoren zu verhindern und ihre eigene Gesundheitskompetenz zu stärken“, so Ackermann. Die Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist außerdem ein Schwerpunkt des ‚Check up 35‘, den die gesetzlichen Krankenkassen ab dem 35. Lebensjahr alle drei Jahre für ihre Versicherten übernehmen.

Darüber hinaus engagiert sich die AOK NORDWEST seit Jahren für eine bessere und strukturierte medizinische Versorgung von Herzpatienten in Westfalen-Lippe. So ist beispielsweise das Disease-Management-Programm (DMP) ‚AOK-Curaplan‘ für Patienten mit Koronarer Herzkrankheit seit über 16 Jahren ein fester Bestandteil der Versorgung. Aktuell haben sich fast 60.000 AOK-Versicherte in Westfalen-Lippe für dieses Programm entschieden. Im DMP werden die Patienten auf der Grundlage wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse behandelt. Dabei koordiniert der behandelnde Arzt die gesamte Behandlung und legt gemeinsam mit dem Patienten Therapieziele fest – abgestimmt auf die persönliche Lebenssituation des Patienten und seines Gesundheitszustandes. „Unsere Versicherten werden aktiv an der Therapie beteiligt. In Schulungen lernen sie die Risikofaktoren für einen Herzinfarkt sowie für Folge- und Begleiterkrankungen kennen und erfahren, was sie aktiv tun können, um die Risiken zu minimieren“, so Ackermann. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenfrei.

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Bilder

Strukturierte Behandlungsprogramme wie das Disease-Management-Programm (DMP) ‚AOK-Curaplan‘ für Patienten mit Koronarer Herzkrankheit helfen, Risikofaktoren zu minimieren.

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Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de