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Gesundheit statt Benzin tanken. Verkehrsminister Buchholz gibt Startschuss für landesweite Mitmach-Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit’

Pressemitteilung

Lübeck/Kiel (02.05.2019). Unter dem Motto ‚Gesundheit statt Benzin tanken’ startet heute offiziell auf dem Gelände der Firma Niederegger in Lübeck die landesweite Mitmach-Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit’. Den Startschuss gibt Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz als Schirmherr der Aktion. „Die landesweite Mitmach-Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ ist ein idealer Anlass, sich fit zu halten und die Umwelt und den eigenen Geldbeutel zu schonen“, erklärt AOK-Landesdirektor Thomas Haeger. Daher rufen die Initiatoren AOK NORDWEST und Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) zwischen dem 1. Mai und 31. August wieder alle ‚Nordlichter‘ auf, das Auto stehen zu lassen und an mindestens 20 Arbeitstagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

Bei schönem Wetter macht es am meisten Spaß: Noch vor Arbeitsbeginn etwas für die eigene Gesundheit tun, den lästigen Berufsverkehr umgehen und entspannt bei der Arbeit ankommen. Das ist auch in diesem Jahr für alle Schleswig-Holsteiner bei der Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ möglich. Auch Pendler können gern mitmachen, die das Rad bis zur Bus- oder Bahnhaltestelle nutzen. Teilnehmen können sowohl Einzelfahrer als auch Radler-Teams mit bis zu vier Personen. „Bereits eine halbe Stunde Bewegung am Tag steigert die Fitness, stärkt das Immunsystem und senkt das Risiko, an Diabetes oder Bluthochdruck zu erkranken“, so Haeger anlässlich der heutigen landesweiten Auftaktveranstaltung in Lübeck. Dazu wollen AOK NORDWEST und der ADFC mit ihrer gemeinsamen Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ beitragen. Allein im vergangen Jahr interessierten sich rund 20.000 ‚Nordlichter‘ für diese Aktion.

„Je besser die Infrastruktur zum Radfahren in Stadt und Land ist, desto mehr Menschen nutzen das Fahrrad auch im Alltag. Damit mehr mit dem Rad zur Arbeit gefahren wird, fordert der ADFC mehr Platz fürs Rad: sichere und komfortable Radwege, gute Abstellanlagen an den Arbeitsplätzen und ausreichend Abstand beim Überholen. Jede und jeder einzelne gewinnt beim Radfahren durch den Gesundheitseffekt – und die ganze Gesellschaft profitiert durch weniger Staus, weniger Lärm und weniger Abgase von mehr Klimaschutz und Lebensqualität“, betont ADFC-Landesvorsitzender Thomas Möller.

Als Schirmherr der Aktion erinnerte Landes-Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz daran, dass sich die Landesregierung zum Ziel gesetzt habe, eine Landesstrategie zur Förderung des Radfahrens zu entwickeln. „Zur Vorbereitung haben wir ein Qualitätsmanagementverfahren zur Radverkehrssituation und zum Status der Radverkehrsförderung im Land gestartet, das sogenannte BYPAD-Verfahren.“ BYPAD steht für Bicycle Police Audit, also eine Überprüfung der Fahrradförderung. „Ziel des BYPAD-Verfahren für das Land Schleswig-Holstein ist es, in einem intensiven Dialog mit den maßgeblichen Akteuren zum Radverkehr im Land eine Vorauswahl der Themen für die spätere Radstrategie zu diskutieren, darüber einen Konsens mit allen wichtigen Akteuren zu finden und erste Maßnahmen vorzuschlagen“, so Buchholz. Die Ergebnisse sollen im Herbst 2019 auf der jährlichen ‚Fachtagung Radverkehr‘ vorgestellt werden. Langfristig soll damit eine hohe Qualität des Radverkehrssystems entwickelt sowie Anreize für eine intensivere Nutzung und zum Umstieg vom Kfz-Verkehr geschaffen werden.

Weiterhin wurde trotz des massiven Erhaltungsstaus im Bereich der Landesstraßen einschließlich der Radwege im Koalitionsvertrag vereinbart, aus Landesmitteln für Radverkehrsmaßnahmen in dieser Legislaturperiode zusätzlich zehn Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Geplant wird bei diesen Maßnahmen mit einer 50:50-Finanzierung durch Land und Kommunen. Hintergrund ist nicht nur, dass sich so eine deutlich größere Zahl an Neubaukilometern realisieren lässt. Wesentlich ist nach den Worten des Ministers hierbei, das sich über die finanzielle Beteiligung der Kommunen und deren Verantwortung für den Bau erkennen lasse, ob tatsächlich ein kommunales Bedürfnis für einen Radweg vorliege.

Niederegger setzt auf Bewegung mit zwei Rädern

„Die Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ unterstützen wir gern und hoffen, neben den täglichen Fahrradfahrern auch weitere Mitarbeiter für den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad begeistern zu können“, so Theresa Mehrens-Strait, Geschäftsführerin bei Niederegger. „Die gesundheitsfördernde Aktion ergänzt zudem sehr gut unsere Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Bei Niederegger gibt es zum Beispiel täglich gezielte Ausgleichsübungen während der Arbeitszeit. Mit der Aktion wird jetzt auch der Weg zur Arbeit und nach Hause gesünder“, erklärte die Geschäftsführerin, die sich auch selbst an der Aktion beteiligen will.

‚Fahrradaktivstes Unternehmen‘ gesucht

Neben mehr Gesundheit und Umweltschutz warten auch attraktive Preise, die von Drittfirmen gespendet wurden, auf die Teilnehmer. Darunter sind hochwertige Fahrräder, Fahrradzubehör und Erlebnisreisen. In Schleswig-Holstein wird als Sonderwettbewerb auch in diesem Jahr erneut das ‚fahrradaktivste Unternehmen‘ im Land zwischen den Meeren gesucht: Wer es seinen Beschäftigten leicht macht, das Rad für den Weg zur Arbeit zu nutzen, erhält einen Extra-Preis in Höhe von 500 Euro für eine fahrradfreundliche Investition wie zum Beispiel einen sicheren und überdachten Fahrrad-Abstellplatz. Ab sofort sind die Teilnahmeunterlagen in jedem AOK-Kundencenter, in den Geschäftsstellen des ADFC oder im Internet unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de abrufbar.

Bilder

Landes-Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz (Mitte) gab bei Niederegger in Lübeck den Startschuss zur landesweiten Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘. Gemeinsam radelte er anschließend mit den Organisatoren von links: Reinhard Wunsch (AOK-Serviceregionsleiter), Thomas Haeger (AOK-Landesdirektor) Thomas Möller (ADFC-Landesvorsitzender) und Theresa Mehrens-Strait (Niederegger-Geschäftsführung) und einigen Beschäftigten der Firma Niederegger über das Firmengelände.

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Nach dem Startschuss radelten die Akteure gemeinsam über das Gelände der Firma Niederegger.

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Dr. Bernd Buchholz, Verkehrsminister Schleswig-Holstein

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Thomas Haeger, AOK-Landesdirektor

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Theresa Mehrens-Strait, Geschäftsführung Niederegger

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Thomas Möller, ADFC-Landesvorsitzender

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de