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Für die barrierefreie Gestaltung des Wohnumfeldes von Pflegebedürftigen in Schleswig-Holstein: AOK-Pflegekasse zahlte 2018 mehr als 4,2 Millionen Euro

Pressemitteilung

Kiel (13. März 2019). Damit Pflegebedürftige in den eigenen vier Wänden bleiben können, zahlte die AOK NORDWEST als größte gesetzliche Pflegekasse im Land in 2018 mehr als 4,2 Millionen Euro an ihre Versicherten für die barrierefreie Umgestaltung ihrer Wohnung. Nach einer aktuellen Auswertung waren dies über 31 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. „Mit wohnumfeldverbessernden Maßnahmen helfen wir Pflegebedürftigen im eigenen Zuhause zu bleiben. Dies bedeutet für die Betroffenen mehr Lebensqualität und Lebensfreude im Alter, da das soziale Umfeld erhalten bleibt und eine selbständige Lebensführung möglich ist“, sagt AOK-Vorstandschef Tom Ackermann.

Insgesamt 1.551 Versicherte in Schleswig-Holstein erhielten im vergangenen Jahr eine solche Maßnahme. Zurückzuführen sei dies laut AOK-Chef Ackermann auch auf die zunehmende Transparenz über die Leistungen der Pflegeversicherung und die kontinuierlich steigende Zahl der Pflegebedürftigen.

Insgesamt zahlen die gesetzlichen Pflegekassen als Zuschuss für Anpassungen des Wohnumfeldes an die Situation Pflegebedürftiger 4.000 Euro je Maßnahme. Voraussetzung für die Förderung ist, dass durch die Wohnraumanpassung die Pflege zu Hause ermöglicht oder erheblich erleichtert wird. Oft sind es Umbaumaßnahmen wie Rollstuhlrampen, die Verbreiterung von Türen oder das Einbauen eines Treppenliftes, die es Pflegebedürftigen ermöglichen, im eigenen Zuhause zu bleiben. Auch sanitäre Anlagen können zum Problem werden. Begehbare Duschen, höherverstellbare Waschbecken und Haltegriffe können helfen, sich im Bad besser zu bewegen. Wichtig ist auch, Stolperfallen zu vermeiden und auf Rutschfestigkeit zu achten, um Stürzen vorzubeugen.

Wer an Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes interessiert ist, sollte sich von seiner Pflegekasse beraten lassen. Wichtig ist, dass ein entsprechender Antrag vor Beginn des Umbaus gestellt wird. Auf Wunsch kommen die Pflegeberater der AOK auch nach Hause, um über die Leistungen der Pflegeversicherung zu informieren und den Pflegebedarf zu analysieren.

Weitere Infos im Pflegeportal der AOK unter www.aok.de/nw, Rubrik Gesundheit.

Bilder

Wenn die Treppe zur unüberwindbaren Barriere wird, können Zuschüsse der Pflegekasse helfen, das Wohnumfeld entsprechend anzupassen.

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Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de