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Fast 200.000 Schwer- oder Schwerstpflegebedürftige in Westfalen-Lippe: Rund ein Drittel werden in Heimen gepflegt

Pressemitteilung

Dortmund (31.08.2021). In Westfalen-Lippe sind immer mehr Menschen schwer- oder schwerstpflegebedürftig. Die Anzahl der Betroffenen stieg seit der letzten Erhebung im Jahr 2017 um 14,7 Prozent auf 199.959 Menschen an. Das teilte die AOK NORDWEST heute auf Basis aktueller Zahlen des Landesbetriebs Information und Technik (IT.) NRW mit. „Wenn Angehörige pflegebedürftig werden, stellen sich plötzlich viele Fragen rund um eine hilfreiche Versorgung. In dieser Situation unterstützen die gesetzlichen Pflegekassen die Pflegebedürftigen und deren Angehörige sowohl bei der Pflege zu Hause als auch im Pflegeheim mit zahlreichen Geld- und Sachleistungen. Darüber hinaus helfen wir unseren Versicherten mit zahlreichen persönlichen und digitalen Beratungsangeboten“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Nach den aktuellen Zahlen im Jahr 2019 wurden etwa die Hälfte (47 Prozent) der insgesamt 425.811 Pflegebedürftigen in Westfalen-Lippe in den Pflegegraden 3, 4 oder 5 eingestuft. Von den insgesamt 199.959 schwer- oder schwerstpflegebedürftigen wurden 63.168 vollstationär in Heimen betreut. Die überwiegende Anzahl dieser Gruppe Schwerpflegebedürftiger wird zu Hause von ihren Angehörigen oder einem Pflegedienst oder in Kombination gepflegt.

Die Leistungen der Pflegeversicherung richten sich nach dem Pflegegrad, den der Pflegebedürftige erhält. Je höher der Pflegegrad, desto mehr Geld- oder Sachleistungen übernimmt die Pflegekasse. Die Einstufung in einen Pflegegrad richtet sich danach, wie selbstständig ein Mensch ist und über welche Fähigkeiten er noch verfügt. Dazu beurteilt der Medizinische Dienst die verbliebenen Ressourcen des Pflegebedürftigen. Damit sich die Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes ein realistisches Bild des Pflegebedarfs machen können, sollten pflegende Angehörige vorab alle wichtigen Dokumente wie Krankenhausberichte und Medikationspläne bereithalten. Zudem können sie zum Beispiel ein Pflegetagebuch anlegen, in dem sie den Tagesablauf des Pflegebedürftigen schildern. „Gern helfen auch unsere AOK-Pflegeberaterinnen und -berater bei der Vorbereitung des Gesprächs für den Antrag eines Pflegerads“, so Ackermann. Wird dieser genehmigt, helfen die AOK-Pflegeberaterinnen und -berater gern dabei, die Pflege bestmöglich zu organisieren. Sie unterstützen die Betroffenen bei der Suche nach individuellen und wohnortnahen Lösungen, bei der Beschaffung von Pflege-Hilfsmitteln bis hin zu Wohnumfeld verbessernden Maßnahmen. „So bleiben betroffene Familien auch in schwierigen Zeiten nicht allein“, sagt Ackermann.

Bei der Suche nach dem richtigen Partner für die Pflege hilft darüber hinaus der AOK-Pflegenavigator, denn dabei spielen nicht nur die Leistungen und der Preis eine Rolle, sondern vor allem die Qualität. Mit dem Pflegenavigator können Pflegedienste, Heimplätze oder unterstützende Hilfsangebote für pflegende Angehörige mobil oder ganz bequem Zuhause unter www.pflege-navigator.de gefunden werden.

Bilder

In Westfalen-Lippe gibt es rund 200.000 Schwer- oder Schwerstpflegebedürftige. Rund ein Drittel werden in Heimen gepflegt.

Format: JPG

Größe: 373 KB

Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de