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Erweitertes Kinderpflege-Krankengeld in der Corona-Pandemie: Einfaches Verfahren für Versicherte der AOK NORDWEST

Pressemitteilung

Dortmund (19.01.2021). Die gestern durch den Bundesrat verabschiedete Regelung über die verlängerte Bezugsdauer von Kinderpflege-Krankengeld kann von Versicherten der AOK NORDWEST ganz einfach in Anspruch genommen werden. Das teilte heute die größte gesetzliche Krankenkasse in Westfalen-Lippe mit. Wenn Eltern ihr Kind aufgrund der Pandemie zu Hause betreuen müssten, reicht ein einfacher Antrag zur Auszahlung aus. Der entsprechende Vordruck steht auf der AOK-Webseite unter www.aok.de/nw bereit. Der Nachweis der Kita oder Schule zur pandemiebedingten Schließung ist dabei in der Regel nicht erforderlich. „Wir wollen jetzt mit schnellen digitalen Lösungen den Eltern helfen, einfach und unbürokratisch an das Kinderpflege-Krankengeld zu kommen“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Nach der neuen Regelung können in diesem Jahr pro Elternteil statt zehn Tage nun 20 Tage für die Betreuung von Kindern genutzt werden, bei Alleinerziehenden sind es insgesamt 40 Tage. Elternpaare oder Alleinerziehende mit zwei Kindern haben Anspruch auf maximal 80 Tage. Bei weiteren Kindern erhöht sich der Anspruch noch einmal um zehn Tage auf maximal 90 Tage – egal wie viele Kinder in der Familie leben. Das Kinderpflege-Krankengeld beträgt 90 Prozent des Nettolohns. Die neue Regelung sieht vor, dass das Kinderpflege-Krankengeld nun auch beantragt werden darf, wenn zum Beispiel wegen Schul- oder Kitaschließungen die Betreuung des Kindes nicht sichergestellt werden kann oder die Präsenzpflicht der Kinder in den Schulen aufgehoben wurde.

Die Pflege eines erkrankten Kindes ist ein triftiger Grund für den Arbeitnehmer, der Arbeit fernzubleiben. Der Arbeitgeber muss seinen Mitarbeiter von der Arbeit freistellen, wenn die Voraussetzungen gegeben sind. Wenn der Arbeitgeber das Gehalt nicht fortzahlt, springen die gesetzlichen Krankenkassen für ihre Versicherten ein. „Um den Verdienstausfall auszugleichen, unterstützen wir die Eltern mit dem Kinderpflege-Krankengeld“, erklärt AOK-Chef Ackermann. Ist das Kind erkrankt, benötigen die Krankenkassen auch weiterhin eine Bescheinigung des Arztes. Im Falle von Schul- oder KiTa-Schließungen ist ein Nachweis der jeweiligen Einrichtung für AOK-Versicherte in der Regel nicht erforderlich. Der entsprechende Antrag ist unter aok.de/nw oder über das Online ServiceCenter der AOK ab 22.Januar abrufbar. Weitere Informationen gibt die AOK NORDWEST rund um die Uhr über die kostenfreie Servicenummer 0800 265 5000.

Bilder

Neue Regelung in der Pandemie: Kinderpflege-Krankengeld kann von Versicherten der AOK NORDWEST jetzt ganz einfach in Anspruch genommen werden.

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Größe: 481 KB

Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de