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Corona-Pandemie beschleunigt Digitalisierung im Gesundheitswesen: Videosprechstunden in Westfalen-Lippe weiter auf dem Vormarsch

Pressemitteilung

Dortmund (13.07.2021). Durch die Corona-Pandemie erfährt die Digitalisierung im Gesundheitswesen einen riesengroßen Schub: So sind in Westfalen-Lippe Arztbehandlungen per Video weiter auf dem Vormarsch. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NORDWEST. Danach nutzten im vergangenen Jahr insgesamt 38.008 Versicherte der AOK NORDWEST in der Region die Möglichkeit der digitalen Kontaktaufnahme mit ihrem Arzt. Im Vergleichszeitraum 2019 waren es gerade einmal 227 AOK-Versicherte. „Angesichts der Infektionsgefahr mit COVID-19 konsultieren immer mehr Patientinnen und Patienten ihren Arzt digital per Video. Auch immer mehr Ärzte greifen zur Kamera und bieten Videosprechstunden an“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Vor allem in Videosprechstunden als Alternative zum Praxisbesuch sieht Ackermann ein gutes Beispiel. „Wir sehen Telemedizin als eine sinnvolle Ergänzung zum persönlichen Kontakt zwischen Patient und Arzt. Nicht nur auf dem Land, wo die Wege zur Praxis weiter sein können, machen digitale Lösungen wie die Videosprechstunde Sinn“, so Ackermann. Hiervon profitieren sowohl die Patienten als auch die Ärzte. Die Patienten ersparen sich die Anfahrt und Wartezeiten. Die Ärzte können Praxisabläufe effizienter organisieren und Ansteckungsrisiken minimieren. „Gerade die telemedizinischen Services wie die digitale Fernuntersuchung, -diagnose und -überwachung zeigen, wie gefragt und unverzichtbar sie sind. Aber auch unabhängig von der derzeitigen Pandemie können sie mit dazu beitragen, die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sicherzustellen“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

In der Bevölkerung finden telemedizinische Leistungen immer größeren Anklang. „Aus einer aktuellen forsa-Befragung wissen wir, dass sich inzwischen etwa zwei Drittel der Menschen in Westfalen-Lippe vorstellen können, sich mit Fragen zu ihrer Gesundheit per Videosprechstunde an einen Arzt zu wenden“, sagt Ackermann. Die Werte aus der letzten Befragung in 2019 lagen noch deutlich darunter. Dieser Trend werde aus Sicht Ackermanns auch nach der Pandemie weitergehen. „Unser Ziel als größte Krankenkasse in Westfalen-Lippe ist es, neue Wege in der medizinischen Versorgung der Menschen zu gehen. Dabei wollen wir eine intelligente und qualitativ hochwertige telemedizinische Struktur im Land mit aufbauen und mit innovativen auch digitalen Projekten Versorgung aktiv mitgestalten“, so Ackermann.

Bilder

Visite per Video: Durch die Corona-Pandemie konsultieren in Westfalen-Lippe immer mehr Patientinnen und Patienten ihren Arzt digital. Auch immer mehr Ärzte greifen zur Kamera und bieten Videosprechstunden an.

Format: JPG

Größe: 300 KB

Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de