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Besonderes Angebot für pflegende Angehörige in Coronazeiten: Telefonische Pflegekurse bis Ende März verlängert

Pressemitteilung

Dortmund (20.09.2021). Ein plötzlich auftretender Pflegefall ist für die Angehörigen meist eine große Herausforderung. Zur Unterstützung der Betroffenen bieten viele Kliniken in Westfalen-Lippe für pflegende Angehörige ihrer Patienten noch bis mindestens Ende März 2022 telefonische Pflegekurse an. Kooperationspartner ist die AOK NORDWEST, die das Angebot im Rahmen des Projektes ‚Familiale Pflege‘ für alle gesetzlich Pflegeversicherten im Land finanziert. Hintergrund ist, dass seit Beginn der Corona-Pandemie die speziellen Präsenzkurse für pflegende Angehörige in vielen Kliniken ausgesetzt werden müssen. „Mit dem telefonischen Angebot der Kliniken ist es uns gelungen, vielen Angehörigen von Patienten den Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Pflege zu erleichtern“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Nach einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder einem Oberschenkelhalsbruch ist von einem Tag auf den anderen für die Betroffenen und ihre Angehörigen plötzlich alles ganz anders. Die Familie muss oft unvorbereitet sehr schnell Entscheidungen zur weiteren Versorgung ihres pflegebedürftigen Angehörigen treffen, insbesondere in Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt. Besonders betroffen sind Angehörige von alten, multimorbiden oder an Demenz erkrankten Menschen. Mit den telefonischen Pflegekursen durch qualifizierte Pflegetrainerinnen in den Kliniken erhalten die pflegenden Angehörigen individuelle Tipps, wie sie für ihren Angehörigen den Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Pflege am besten organisieren können. Außerdem werden sie in speziellen telefonischen Trainings für die häusliche Pflege qualifiziert. So erhalten sie beispielweise Informationen zu dem Krankheitsbild des Betroffenen, zu Lagerungstechniken oder auch zur Ernährung des Pflegebedürftigen. Eine Übersicht der teilnehmenden Krankenhäuser und Pflegekursangebote sind online unter www.aok.de/nw/pflegekurs-suche einsehbar. Die Kosten des Programms tragen die AOK NORDWEST und die AOK Rheinland/Hamburg im Rahmen der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Ergänzend zu diesem Angebot und als Schnittstelle zwischen Krankenhausentlassung und häuslicher Umgebung bietet die AOK NORDWEST als besonderes Beratungsangebot für ihre Versicherten eine spezielle Pflegeberatung an. Die Pflege-Experten der AOK kommen auf Wunsch auch gern in die häusliche Umgebung. Sie helfen den betroffenen Familien, die Pflege zu organisieren. Die Pflegeberater kennen Leistungserbringer, niedrigschwellige Angebote zur Unterstützung im Alltag und ehrenamtliche Anbieter vor Ort und können diese in die Umsetzung der Versorgungsplanung mit einbinden. So erhält jeder Pflegebedürftige eine an seinem persönlichen Bedarf ausgerichtete, neutrale, qualifizierte und umfassende Beratung mit dem Ziel der Stabilisierung des häuslichen Pflegesettings. Weiterführende Informationen: www.aok.de/nordwest/pflegeberatung

Bilder

Alternatives Angebot in der Corona-Krise für pflegende Angehörige: Kliniken in Westfalen-Lippe bieten weiterhin telefonische Pflegekurse bis mindestens Ende März 2022 an.

Format: JPG

Größe: 208 KB

Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de