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AOK zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai: Mehr Menschen in Schleswig-Holstein mit Raucherkrankheiten in Klinik

Pressemitteilung

Kiel (25.05.2021). In Schleswig-Holstein müssen wieder mehr Menschen mit typischen Raucherkrankheiten stationär behandelt werden. So stieg die Zahl der Krankenhausbehandlungen im Jahr 2019 aufgrund raucherspezifischer Erkrankungen gegenüber dem Vorjahr weiter an. Dies teilt heute die AOK NORDWEST anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai auf Basis aktueller Zahlen des Statistisches Bundesamtes mit. Danach wurden im Jahr 2019 insgesamt 16.407 Patienten stationär in einer Klinik behandelt wegen einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), einer bösartigen Neubildung im Kehlkopf, in der Luftröhre, den Bronchien oder der Lunge. Das sind 145 Patienten (0,9 Prozent) mehr als im Jahr zuvor und 2.770 (20 Prozent) mehr als noch im Jahr 2010. „Diese Zahlen machen deutlich, welche Gefahren das Rauchen mit sich bringt“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Aktiv- und Passivrauchen erhöhen nach wie vor das Risiko für eine Vielzahl von Erkrankungen. Über zwei Drittel aller Todesfälle durch Lungenkrebs weltweit sind durch Rauchen bedingt. Laut aktuellen Zahlen des Landeskrebsregisters Schleswig-Holstein starben allein im nördlichsten Bundesland im Jahr 2019 insgesamt 2.087 Menschen an Lungenkrebs; 2.107 neue Fälle wurden diagnostiziert.

Die AOK NORDWEST engagiert sich seit Jahren mit unterschiedlichen Präventions- und Behandlungsprogrammen und hilft ihren Versicherten bei der Rückkehr in ein nikotinfreies Leben. Dazu gibt es spezielle Kursangebote vor Ort oder Liveonline-Kurse im Internet. In den Programmen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich endgültig und dauerhaft von der Zigarette zu verabschieden.

Menschen mit einer chronisch atemwegsverengenden Lungenerkrankung (COPD) können mit dem speziellen Behandlungsplan AOK-Curaplan zum Beispiel lernen, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und ihre Lebensqualität zu verbessern. Neben einer regelmäßigen ärztlichen Beratung und Koordination der Behandlung gehören auch besondere Schulungen dazu.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter aok.de/nw.

Bilder

Tabakrauchen erhöht nach wie vor das Risiko für eine Vielzahl von Erkrankungen. Über zwei Drittel aller Todesfälle durch Lungenkrebs sind weltweit durch Rauchen bedingt.

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Größe: 1432 KB

Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de