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AOK NORDWEST bestens vorbereitet: Am 1. Oktober startet die digitale Krankschreibung

Pressemitteilung

Erfahrungen aus Pilotprojekt richtungsweisend

Dortmund/Kiel (29.09.2021). Zum offiziellen Start der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) am kommenden Freitag, 1. Oktober, sieht sich die AOK NORDWEST gut gerüstet. „Der gelbe Schein gehört damit der Vergangenheit an. Wir nehmen unsere Versicherten mit in ein neues digitales Zeitalter und sind dafür bestens vorbereitet“, sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NORDWEST.

In einem vorgeschalteten Pilotprojekt hatte die AOK NORDWEST in den vergangenen zwei Jahren in Schleswig-Holstein die eAU bereits erfolgreich getestet. Rund 800 Ärzte waren daran beteiligt und übermittelten den gelben Schein per Mausklick digital an die AOK. Rund 150.000 AOK-versicherte Arbeitnehmer nutzten diesen besonderen digitalen Service allein im vergangenen Jahr. Insbesondere in den Hochphasen der Corona-Pandemie war ein starker Anstieg zu verzeichnen. Dieser Pilot war für die Branche und die verbindliche Einführung der eAU bundesweit richtungsweisend. „Das unterstreicht eindrucksvoll, wie gefragt und unverzichtbar digitale Lösungen im Gesundheitswesen sind. Unsere Vision ist, neue Wege auch in der medizinischen Versorgung der Menschen zu gehen. Dabei wollen wir eine intelligente und qualitativ hochwertige telemedizinische Struktur im Land mit aufbauen und mit innovativen, auch digitalen Projekten Versorgung aktiv mitgestalten“, so Ackermann.

Viele Vorteile für die Versicherten – ab 1. Juli 2022 auch digitaler gelber Schein an den Arbeitgeber

Mit der Einführung der eAU am 1. Oktober ergeben sich zahlreiche Vorteile für die Versicherten: Die Zustellung erfolgt schnell und sicher. Mögliche Krankengeldauszahlungen können künftig noch rascher vorgenommen werden. Außerdem werden die Versicherten durch das neue digitale Verfahren von der Zustellpflicht an die Krankenkasse und ab 1. Juli nächsten Jahres auch von der Zustellpflicht an den Arbeitgeber entbunden. Darüber hinaus können durch die Einführung der eAU Papier, Erstellungs- und Übermittlungskosten deutlich reduziert werden.

Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) wurde die Grundlage dafür geschaffen, dass AU-Bescheinigungen von den Arztpraxen nur noch digital an die Krankenkassen übermittelt werden. Die Arbeitgeber erhalten die AU für eine Übergangszeit noch ausgedruckt vom Versicherten und werden ab 1. Juli 2022 in das elektronische Verfahren einbezogen.

Übergangsfrist bis 31. Dezember 2021

Nach Plänen der Bundesregierung sollten die AU-Daten bereits ab Januar 2021 elektronisch an die Krankenkassen übermittelt werden. Die dafür notwendige Technik war jedoch nicht rechtzeitig flächendeckend verfügbar. Daher ist eine Verschiebung des Pflichttermins um drei Quartale auf den 1. Oktober 2021 vereinbart worden. Für Praxen, denen weiterhin die technischen Voraussetzungen für die elektronische Übermittlung der eAU fehlen, gibt es eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2021. In diesen Fällen müssten Versicherte den dritten AU-Papierausdruck ‚Für die Krankenkasse‘ weiterhin per Post an ihre Kasse senden. Für Versicherte der AOK NORDWEST ist es komfortabler. Sie können den Ausdruck digital mit der App ‚Meine AOK‘ einscannen oder abfotografieren und an die AOK NORDWEST digital übermitteln.

Weitere Infos zur eAU gibt es im Internet unter aok.de/nw

Bilder

Am Freitag beginnt ein neues digitales Zeitalter: Dann startet die digitale Krankschreibung in Westfalen-Lippe.

Format: JPG

Größe: 269 KB

Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de