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AOK-Gesundheitsbericht 2019: Schleswig-Holstein hat nach wie vor Rücken - Ausfalltage wegen Rückenerkrankungen weiter gestiegen

Pressemitteilung

Kiel (19.06.2019). Muskel- und Skeletterkrankungen verursachen unverändert die meisten Fehltage in Schleswig-Holstein. Mit 22,7 Prozent liegt deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Alleine auf Rückenschmerzen entfallen über 350.000 Ausfalltage. Deren Anzahl ist gegenüber dem Vorjahr um fast 5.000 Ausfalltage weiter gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der AOK NORDWEST hervor. Auf den weiteren Plätzen folgen psychische Erkrankungen (12,7 Prozent), Atemwegserkrankungen (11,7 Prozent), und Verletzungen (11,1 Prozent). „Diese Ergebnisse machen deutlich, dass die Arbeitnehmer im vergangenen Jahr insbesondere wegen Rückenbeschwerden krankgeschrieben wurden. Hier können gezielte Präventionsangebote helfen und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig verbessern“, sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NORDWEST.

So unterstützt die AOK NORDWEST nicht nur ihre Versicherten mit speziellen Kursangeboten, sondern hilft auch den Unternehmen in Schleswig-Holstein mit speziellen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung dabei, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu identifizieren und abzubauen, um nicht zuletzt auch den Krankenstand im Betrieb nachhaltig zu senken. „Erfolgreiches Betriebliches Gesundheitsmanagement gibt es nicht von der Stange, sondern muss sehr individuell auf die Belange, die Bedürfnisse und die Möglichkeiten jedes einzelnen Unternehmens abgestimmt werden“, so Ackermann. Hier bietet die AOK NORDWEST spezielles Know-how durch eigene qualifizierte Präventionsfachkräfte an, die beratend durch die jeweiligen Prozesse führen. Situationsanalyse, Hilfe bei der Planung und Durchführung präventiver Maßnahmen sind Teil der Begleitung. Im letzten Jahr nutzten rund 150 Betriebe in Schleswig-Holstein diesen besonderen AOK-Service.

Insgesamt stieg der Krankenstand bei den rund 330.000 versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDWEST in der Region Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr von 5,4 Prozent auf 5,6 Prozent. Ursache war vor allem die Erkältungswelle Anfang 2018 mit deutlich mehr Krankschreibungen als im Vorjahreszeitraum. Von Mitte Januar bis Ende März 2018 verzeichnete die Gesundheitskasse allein in Schleswig-Holstein fast 29 Prozent mehr Krankheitsfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen als im selben Zeitraum 2017.

Über 51 Prozent der Beschäftigten meldeten sich einmal oder mehrfach krank. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall lag bei 12,7 Kalendertagen. Insgesamt war jeder bei der AOK versicherte Erwerbstätige in Schleswig-Holstein durchschnittlich an 20,3 Tagen krankgeschrieben. Dabei wurden fast 46 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage von Langzeitkranken verursacht.

Die höchsten Fehlzeiten gibt es in Schleswig-Holstein in den Berufsgruppen Reinigung (38,3 Tage), Güter- und Warenumschlag (34,9 Tage), Ver- und Entsorgung (31,9 Tage) und bei den Bus- und Straßenbahnfahrern (31,9). Die niedrigsten Fehlzeiten sind in den Berufsgruppen der Hochschullehre und -forschung (6,9 Tage), in der Softwareentwicklung (7,3 Tage) sowie in der technischen Forschung / Entwicklung (8,4 Tage) festzustellen.

Mehr Informationen zu den AOK-Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung gibt es unter www.aok-bgf.de/nw im Internet.

Bilder

Schleswig-Holstein hat weiter Rücken: Mehr als 350.000 Ausfalltagen entfielen im vergangenen Jahr allein auf Rückenschmerzen.

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Größe: 623 KB

Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de