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AOK-Gesundheitsbericht 2018 für Schleswig-Holstein: Große Unterschiede bei Fehlzeiten zwischen Berufsgruppen

Pressemitteilung

Kiel (10. August 2018). Wie oft Schleswig-Holsteiner am Arbeitsplatz fehlen, hängt stark vom Job ab. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsbericht der AOK NORDWEST. Danach waren im vergangenen Jahr Reinigungskräfte mit 35,7 Fehltagen, Beschäftigte in der Ver- und Entsorgung (31,3 Fehltage) oder Kranführer (29,9 Fehltage) am häufigsten krankgeschrieben. Am wenigsten fehlten Mitarbeiter in der Hochschullehre und -forschung (5,6 Fehltage) sowie Ärzte (6,7 Fehltage). „Diese Ergebnisse machen deutlich, welchen spezifischen Krankheitsrisiken die Beschäftigten mit ihren jeweiligen beruflichen Situationen ausgesetzt sind. Deshalb sollten Präventionsangebote in den Betrieben immer speziell auf die jeweilige Berufsgruppe bezogen werden, um erfolgreich sein zu können", sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NORDWEST.

Der Krankenstand betrug bei den rund 312.000 versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDWEST in der Region Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr unverändert 5,4 Prozent. Jeder Beschäftigte fehlte im Betrieb im Durchschnitt 19,7 Tage. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall lag bei 12,5 Kalendertagen.

Vor allem Muskel- und Skeletterkrankungen verursachen unverändert die meisten Fehltage in Schleswig-Holstein. Mit 23,7 Prozent liegt deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Es folgen psychische Erkrankungen (12,7 Prozent), Verletzungen (11,1 Prozent) und Atemwegserkrankungen (11,0 Prozent).

Der AOK-Gesundheitsbericht beschreibt auch, dass es zwischen den einzelnen Branchen erhebliche Unterschiede bei den Krankenständen gibt: Danach weisen die Branchen ‚Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung‘ und der ‚Energie und Entsorgungssektor‘ mit jeweils 6,5 Prozent den höchsten Krankenstand aus, gefolgt vom ‚Gesundheits- und Sozialwesen‘ (6,4 Prozent). Niedrige Krankenstände lassen sich hingegen in der Land- und Forstwirtschaft (3,2 Prozent) und bei Banken und Versicherungen (3,5 Prozent) finden.

Damit Betriebe in Schleswig-Holstein ihren Krankenstand senken können, bietet die AOK spezielle Maßnahmen zur Gesundheitsförderung. „Mit unserem Service ‚Gesunde Unternehmen‘ analysieren wir die Situation in den Betrieben und helfen bei der Planung und Durchführung gesundheitsförderlicher Maßnahmen durch unsere qualifizierten Präventionsfachkräfte“, so AOK-Chef Ackermann.

Mehr Informationen zu den AOK-Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung gibt es unter www.aok-bgf.de/nw im Internet.

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Wie oft Beschäftigte in Schleswig-Holstein am Arbeitsplatz fehlen, hängt stark vom Job ab.

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Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
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