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AOK-Gesundheitsbericht 2017 für Schleswig-Holstein: Muskel- und Skeletterkrankungen verursachen die meisten Fehltage

Pressemitteilung

1. August 2017

Kiel. Muskel- und Skeletterkrankungen verursachen unverändert die meisten Fehltage in Schleswig-Holstein. Mit 23,7 Prozent liegt deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Allein bei den Mitgliedern der AOK NORDWEST waren es in 2016 fast 1,4 Millionen Ausfalltage. Auf den weiteren Plätzen folgen psychische Erkrankungen (12,5 Prozent), Verletzungen (11,0 Prozent), und Atemwegserkrankungen (10,7 Prozent). Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der AOK NORDWEST hervor. „Unsere Ergebnisse machen deutlich, dass die Arbeitnehmer in unserer Region im vergangenen Jahr insbesondere wegen Rückenbeschwerden krankgeschrieben wurden. Hier können spezielle Präventionsangebote helfen, den Krankenstand in den Betrieben nachhaltig zu senken“, sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NORDWEST.

So unterstützt die AOK NORDWEST die Unternehmen in Schleswig-Holstein mit speziellen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung dabei, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu identifizieren und abzubauen. „Mit unserem Service ‚Gesunde Unternehmen‘ analysieren wir die Situation in den Betrieben und helfen bei der Planung und Durchführung gesundheitsfördernder Maßnahmen durch unsere qualifizierten Präventionsfachkräfte“, so AOK-Chef Ackermann.

Insgesamt lag der Krankenstand bei den rund 300.000 versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDWEST in der Region Schleswig-Holstein wie in den beiden Vorjahren konstant bei 5,4 Prozent und damit knapp über dem Bundesschnitt von 5,3 Prozent. Über 52 Prozent der Beschäftigten meldeten sich einmal oder mehrfach krank. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall lag bei 12,3 Kalendertagen. Insgesamt war jeder bei der AOK versicherte Erwerbstätige in Schleswig-Holstein durchschnittlich an 19,9 Tagen krankgeschrieben. Dabei wurden mehr als 45 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage von Langzeitkranken verursacht.

Die höchsten Fehlzeiten gibt es in Schleswig-Holstein in den Berufsgruppen Papierverarbeitung / Verpackungstechnik (35,7 Tage), Reinigung (32,6 Tage) und Ver- und Entsorgung (29,9 Tage). Die niedrigsten Fehlzeiten sind in den Berufsgruppen der Hochschullehre und -forschung (3,9 Tage), bei den angestellten Ärzten (5,8 Tage) sowie in der technischen Forschung / Entwicklung (9,1 Tage) festzustellen.

Mehr Informationen zu den AOK-Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung gibt es unter www.aok-bgf.de/nw im Internet.

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Schleswig-Holstein hat Rücken: Allein bei den AOK-Mitgliedern gab es deshalb in 2016 fast 1,4 Millionen Ausfalltage.

Ein Mann leidet unter Rückenschmerzen. Allein bei den AOK-Mitgliedern gab es deshalb in Schleswig-Holstein in 2016 fast 1,4 Millionen , in Westfalen-Lippe 5,2 Millionen Ausfalltage. Foto: AOK/hfr.
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Fotograf: AOK/hfr.

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0431 605-21171
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de