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AOK-Gesundheitsbericht 2016 für Schleswig-Holstein: Krankenstand landesweit konstant bei 5,4 Prozent

Neumünster hat die meisten Fehltage

Pressemitteilung

21.6.2016

Kiel. Die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage hängt stark von der Region ab. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der AOK NORDWEST hervor. Danach haben Arbeitnehmer in Neumünster im landesweiten Vergleich die meisten Fehltage: Dort kamen im vergangenen Jahr auf jeden AOK-versicherten Erwerbstätigen durchschnittlich 24,1 Arbeitsunfähigkeitstage. Im Kreis Nordfriesland und Pinneberg wurden hingegen mit 18,2 Fehltagen die niedrigsten Werte ermittelt. Landesweit war jeder bei der AOK versicherte Erwerbstätige durchschnittlich an 19,9 Tagen krankgeschrieben. „Unsere Ergebnisse machen die regionalen Unterschiede deutlich. Hier können spezielle Präventionsangebote helfen, den Krankenstand in den Betrieben nachhaltig zu senken. Außerdem verbessert sich die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Belegschaft und sichert gleichzeitig langfristig die Produktivität und damit den Erfolg eines Unternehmens“, sagt Tom Ackermann, Vorstandschef der AOK NORDWEST.

Insgesamt blieb der Krankenstand bei den rund 290.000 versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDWEST in der Region Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr konstant bei 5,4 Prozent. Im saisonalen Verlauf war der Krankenstand im Monat Februar aufgrund der Erkältungswelle mit 7,1 Prozent am höchsten. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten (52,9 Prozent) meldeten sich im vergangenen Jahr einmal oder mehrfach krank. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall lag bei 12,2 Kalendertagen.

Vor allem Muskel- und Skeletterkrankungen verursachen unverändert die meisten Fehltage in Schleswig-Holstein. Mit 22,7 Prozent liegt deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Es folgen psychische Erkrankungen (11,7 Prozent), Atemwegserkrankungen (11,1 Prozent) und Verletzungen (11,0 Prozent). Dabei wird fast die Hälfte der Arbeitsunfähigkeitstage (44,6 Prozent) von Langzeitkranken verursacht.

Der AOK-Gesundheitsbericht beschreibt auch, dass es zwischen den einzelnen Branchen erhebliche Unterschiede bei den Krankenständen gibt: Danach weist die Branche der ‚Öffentlichen Verwaltung‘ mit 6,6 Prozent den höchsten Krankenstand aus. Im Vorjahr lag der Krankenstand hier noch bei 6,2 Prozent. Danach folgen die Branchen ‚Gesundheits- und Sozialwesen‘ mit 6,5 Prozent, der ‚Energie und Entsorgungssektor‘ (6,2 Prozent) und das ‚Verarbeitende Gewerbe‘ (6,0 Prozent). Niedrige Krankenstände lassen sich hingegen in der Land- und Forstwirtschaft (3,5 Prozent) und bei Banken und Versicherungen (3,7 Prozent) finden.

Bei den Landkreisen und kreisfreien Städten gibt es bei den Fehltagen erhebliche Unterschiede: Nach den Kreisen Nordfriesland und Pinneberg (jeweils 18,2 Fehltage) folgen die Kreise Flensburg (18,4 Fehltage), Stormarn (18,9 Fehltage), die Landeshauptstadt Kiel und der Kreis Dithmarschen (jeweils 19,5 Fehltage). Der Kreis Steinburg kommt auf 19,7 Fehltage, der Kreis Ostholstein auf 20,0 Fehltage und die Kreise Segeberg, Schleswig-Flensburg und die Stadt Lübeck auf jeweils 20,2 Fehltage. In den Kreisen Herzogtum-Lauenburg waren es 20,4 Fehltage, in Rendsburg-Eckernförde 20,6 Fehltage, in Plön 21,1 Fehltage und in der Stadt Neumünster 24,1 Fehltage.

Damit Betriebe in Schleswig-Holstein ihren Krankenstand senken können, bietet die AOK spezielle Maßnahmen zur Gesundheitsförderung. „Mit unserem Service ‚Gesunde Unternehmen‘ analysieren wir die Situation in den Betrieben und helfen bei der Planung und Durchführung gesundheitsförderlicher Maßnahmen durch unsere qualifizierten Präventionsfachkräfte“, so AOK-Chef Ackermann.

Weitere Informationen zum Thema Betriebliche Gesundheitsförderung und konkrete AOK-Angebote für Unternehmen gibt es unter www.aok-bgf.de/nw im Internet.

Dokumente

Bilder

Durchschnittliche Fehltage je AOK-Mitglied in 2015 in Schleswig-Holstein.

Durchschnittliche Fehltage je AOK-Mitglied in 2015 in Schleswig-Holstein
Format: JPG

Größe: 2.778 KB

Quelle: AOK NORDWEST

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0431 605-21171
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de