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AOK-Auswertung für Westfalen-Lippe: Krankenstand im ersten Halbjahr 2017 unverändert

Pressemitteilung

20. September 2017

Dortmund. Der Krankenstand bei den über 870.000 versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDWEST in Westfalen-Lippe ist im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres unverändert bei 6,1 Prozent geblieben. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der Krankenkasse hervor. Danach fehlte jeder AOK-versicherte Erwerbstätige in Westfalen-Lippe im Durchschnitt 11 Tage.

Die Branche Energie/Wasser/Entsorgung hatte mit 7,9 Prozent den höchsten Krankenstand. Dort kam jeder AOK-versicherte Erwerbstätige durchschnittlich auf 14,3 Arbeitsunfähigkeitstage. Der niedrigste Krankenstand war im Wirtschaftszweig Banken/Versicherungen mit 4,2 Prozent festzustellen. Dort fehlte jeder AOK-versicherte Erwerbstätige durchschnittlich 7,5 Kalendertage.

Vor allem Muskel- und Skeletterkrankungen verursachten weiterhin die meisten Fehltage. Mit 23,8 Prozent lag deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Es folgen Atemwegserkrankungen (13,8 Prozent), Verletzungen (10,5 Prozent) und psychische Erkrankungen (10,2 Prozent). Etwa 39 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage werden von Langzeitkranken verursacht. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall lag in den ersten sechs Monaten des Jahres bei 11,1 Kalendertagen.

Dokumente

Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
Telefon 0231 4193-10145
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