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AOK-Auswertung für Schleswig-Holstein: Krankenstand im ersten Halbjahr 2016 leicht gesunken

Pressemitteilung

19.10.2016

Kiel. Der Krankenstand bei den über 250.000 versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDWEST in Schleswig-Holstein ist im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 0,1 Prozent auf 5,6 Prozent gesunken. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der Krankenkasse hervor. Als Ursache für den leichten Rückgang nennt die AOK den vergleichsweise milden Winter zu Beginn des Jahres mit weniger Erkältungsfällen als im Vorjahreszeitraum. Nach der Auswertung fehlte jeder AOK-versicherte Erwerbstätige in Schleswig-Holstein im Durchschnitt 10,2 Tage.

Die Branche Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung hatte mit 6,8 Prozent den höchsten Krankenstand. Dort kam jeder AOK-versicherte Erwerbstätige durchschnittlich auf 12,3 Arbeitsunfähigkeitstage. Der niedrigste Krankenstand war im Wirtschaftszweig Land- und Forstwirtschaft mit 3,6 Prozent festzustellen. Dort fehlte jeder AOK-versicherte Erwerbstätige durchschnittlich 6,6 Kalendertage.

Vor allem Muskel- und Skeletterkrankungen verursachten weiterhin die meisten Fehltage. Mit 23,7 Prozent lag deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Es folgen psychische Erkrankungen (12,0 Prozent), Atemwegserkrankungen (11,9 Prozent) und Verletzungen (10,8 Prozent). Etwa 43 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage werden von Langzeitkranken verursacht. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall lag in den ersten sechs Monaten des Jahres bei 12 Kalendertagen.

Dokumente

Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
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