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Wie ich am besten meinem Nachbarn helfen kann

Einkaufen, Gassi gehen, Botendienste erledigen: Für uns ist der Weg aus den heimischen vier Wänden, für andere derzeit ein extremes Risiko zu erkranken.

Hinweise und Tipps für Unterstützung in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Um uns und unsere Mitmenschen vor der Ansteckung zu schützen, sind wir angehalten zu Hause zu bleiben und soziale Kontakte zu meiden. Kindergärten, Schulen, Unis, Restaurant, Bars, Einkaufsläden, alles ist geschlossen. In diesen Zeiten wird der Weg zum Supermarkt zum Highlight der ganzen Woche.

Risikogruppen sollten dringend zu Hause bleiben

Doch das gilt nicht für alle: Ältere Menschen, Personen mit einem schwachen Immunsystem oder Vorerkrankungen gehören zu den Risikogruppen. Sie sind besonders gefährdet, wenn sie sich anstecken. Die Auswirkungen der vom Corona-Virus ausgelösten Lungenkrankheit können bei ihnen besonders schwerwiegend sein. Personen der Risikogruppe sollten nun dringend zu Hause bleiben, um vor allem sich selbst zu schützen. Und wer erst unter Quarantäne steht, darf die heimischen vier Wände sowieso unter keinen Umständen verlassen.

Unterstützung vom Nachbarn – aber richtig!

Aber wie nur versorgt man sich als Risikogruppe oder in Quarantäne stehende Personen? Ohne Hilfe von Nachbarn oder Bekannten ist diese Herausforderung kaum zu meistern. Um die Ansteckungsgefahr für die Risikogruppen unserer Gesellschaft so gering wie möglich zu halten, Alleinerziehende zu entlasten und den Menschen, die die Wohnung nicht verlassen dürfen, ein Stück Lebensqualität zurück zu geben, ist jeder Einzelne von uns wichtig.

Internet-Plattformen vermitteln Hilfe

Im Internet gibt es bereits viele Plattformen, die Nachbarschaftshilfe vermitteln. Auf diversen Plattformen kann jeder seine Unterstützung anbieten sowie Unterstützungsbedarfe platzieren (Siehe Auflistung am Ende des Artikels). Viele unter uns sind jedoch noch von der „analogen Schule“ und somit hilft auch schon der gute alte Aushang im Hausflur. Ein Beispiel dafür gibt es HIER.

Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten

Wichtig ist jedoch, nicht „einfach draufloshelfen“! Solidarität heißt in der aktuellen Zeit auch, die nötige Distanz zu wahren. Halten Sie zu den Nachbarn im Wohnhaus ebenso zu den Mitmenschen im Supermarkt einen Mindestabstand von eineinhalb Metern. Beachten Sie die Sicherheitshinweise und Markierungen in Apotheken sowie Supermärkten. Helfen bedeutet auch nicht, sich nun entgegen der Auflagen, täglich in den Supermärkten und Apotheken aufzuhalten um vereinzelte Besorgungen zu machen. Auch als Nachbarschaftshelfer unterliegen Sie weiterhin den bekannten Vorsichtsmaßnahmen.

Mit Symptomen ist Hilfe tabu

Weniger ist an dieser Stelle also mehr. Wer selbst Symptome wie Husten, Schnupfen, Fieber hat oder gar unter Vorerkrankungen leidet, sollte sich nicht in der Nachbarschaftshilfe engagieren. Das gilt auch für Menschen, die mit erkrankten Personen oder Personen die der Risikogruppe angehören, zusammenleben.

Besprechen Sie den benötigten Hilfsbedarf, z.B. Supermarkt-Einkauf mit dem Nachbarn telefonisch. Erstellen Sie gemeinsam am Telefon eine Einkaufliste und fragen Sie, welche der Produkte besonders benötigt werden. Nach dem erledigten Einkauf stellen Sie die Einkaufstüten vor die Tür des Nachbars und klingeln Sie um zu signalisieren, dass der Einkauf da ist. Entfernen Sie sich von der Tür, um den Sicherheitsabstand von mindestens eineinhalb Metern einzuhalten. Den Kassenbon packen Sie bitte mit in die Einkaufstüte. Die Bezahlung erfolgt idealerweise online per PayPal oder Banküberweisung. Eine weitere risikofreie Möglichkeit ist, das Geld in einen Briefumschlag über den Briefkasten zu überreichen. Egal wie, wichtig ist: Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!