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Statement zu Stipendien für Zahnärzte in Mecklenburg-Vorpommern

Michael Hewelt, Leiter zahnärztliche Versorgung bei der AOK Nordost

Schwerin, 31. Januar 2019. Nach einem Bericht der Ärzte Zeitung  sind in Mecklenburg-Vorpommern nun auch Stipendien in der Zahnmedizin im Gespräch. Demnach würden sich Empfänger des vom Land vergebenen Stipendiums verpflichten, nach dem Abschluss des Studiums eine Tätigkeit in Mecklenburg-Vorpommern aufzunehmen. Ziel sei es, die ambulante Versorgung zu sichern. Das Land hatte 2018 bereits Stipendien Medizinstudierende ausgeschrieben, die sich verpflichten, nach dem Studium Facharztausbildung für mindestens fünf Jahren in ländlichen Regionen tätig zu werden.

„Ein Stipendium für angehende Zahnärzte in Mecklenburg-Vorpommern sollte idealerweise regionale Steuerungsmöglichkeit berücksichtigen. Andernfalls hätten wir zwar de facto mehr Zahnärzte und Zahnärztinnen im Land, aber nicht zwangsweise an den richtigen Stellen. Denn das Muster der Stipendien für Studierende der Humanmedizin lässt sich nur bedingt auf die zahnmedizinische Versorgung übertragen. Anders als in der Humanmedizin gibt es im zahnärztlichen Bereich keine Zulassungsbeschränkungen und somit auch keine Steuerung angehender Ärztinnen und Ärzte zu weniger gut versorgten Regionen. Denkbar wäre es beispielsweise, ein Stipendium an eine Patenschaft mit einer Zahnarztpraxis in einer Region zu koppeln, die in absehbarer Zeit von Engpässen in der zahnärztlichen Versorgung wäre.“

Pressekontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Matthias Gabriel
Pressesprecher
Tel.: 0800 265 080 – 22202
E-Mail: presse@nordost.aok.de