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Maskenpflicht in Nordost

Die Atemschutzmaske soll dazu beitragen, andere Menschen vor der Ansteckung durch infizierte Trägerinnen oder Träger zu schützen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind, das Virus schon ein bis drei Tage ausscheiden können, bevor sie selbst Symptome entwickeln. Durch das Tragen einer Bedeckung von Mund und Nase können infektiöse Tröpfchen abgefangen werden, die jeder Mensch zum Beispiel beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt. So kann das Risiko verringert werden, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken.

Wissenswertes über Atemschutzmasken

Potsdam, 27. April 2020. Die Bundesländer im Nordosten haben die Maskenpflicht beschlossen. Wer den Öffentlichen Nahverkehr nutzt oder einkaufen geht, muss laut aktuellen Regelungen eine Maske tragen. Was spricht für das Tragen einer Atemschutzmaske – und was muss dabei beachtet werden?

Funktion und Schutzwirkung

Die Atemschutzmaske soll dazu beitragen, andere Menschen vor der Ansteckung durch infizierte Trägerinnen oder Träger zu schützen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind, das Virus schon ein bis drei Tage ausscheiden können, bevor sie selbst Symptome entwickeln. Durch das Tragen einer Bedeckung von Mund und Nase können infektiöse Tröpfchen abgefangen werden, die jeder Mensch zum Beispiel beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt. So kann das Risiko verringert werden, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken. Diese „Fremdschutz“-Wirkung ist laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) bisher nicht wissenschaftlich belegt, erscheint den Experten aber plausibel.

Abstandsregeln und Hustenniesetikette bleiben wichtig

Auch das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum. Dieses Tragen einfacher, auch selbst hergestellter Masken kann laut RKI dazu beitragen, die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 zu reduzieren und Risikogruppen vor Infektionen zu schützen - allerdings nur, wenn weiterhin Abstand (mindestens 1,5 Meter) von anderen Personen, Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene eingehalten werden.

Hinweise zum richtigen Gebrauch

Die Fremdschutzwirkung ist jedoch nicht gegeben, wenn die Maske falsch verwendet wird. Die Bedeckung muss durchgehend enganliegend über Mund und Nase getragen werden. Sie sollte bei Durchfeuchtung gewechselt und bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Zudem darf sie während des Tragens nicht verschoben werden und auch nicht um den Hals getragen werden.

Medizinische Masken für medizinisches Personal

Medizinische Atemschutzmasken, zum Beispiel chirurgische Mund-Nasen-Schutzmasken mit mehreren Lagen oder FFP-Masken (Filtering Face Piece), sollten medizinischem und pflegerischem Personal vorbehalten bleiben. Aufgrund der Knappheit dieser Masken sind selbst hergestellte Bedeckungen von Mund und Nase oder die zunehmend angebotenen einfachen Stoffmasken eine gute Alternative für den Alltag.

Krankenkassen übernehmen keine Kosten für Masken

Bei der AOK Nordost gilt das Gleiche wie bei anderen Gesetzlichen Krankenkassen. Mundschutz, Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhe sind keine Hilfsmittel im Sinne der Vorgehen für die Gesetzliche Krankenversicherung. Daher werden dafür keine Kosten übernommen.

Anhang

Viele weitere medizinische Fragen und Antworten zum neuartigen Coronavirus finden Sie im Interview mit Anja Debrodt, Ärztin beim AOK-Bundesverband.

Pressekontakt

AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
Pressesprecher Matthias Gabriel
Telefon: 0800 265 080 - 22202
presse@nordost.aok.de