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Gesundheitspolitische Forderungen der AOK Nordost zur Landtagswahl

Unter dem Titel „Gesund in Brandenburg“ hat die AOK Nordost für die Landtagswahl am 1. September die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Das 15-seitige Positionspapier wurde jetzt allen Kandidaten zur Verfügung gestellt.

„Die Patientensicherheit muss an erster Stelle stehen“

Potsdam, 12. Juli 2019. Auch wenn Gesundheitspolitik im Landtagswahlkampf traditionell eine eher untergeordnete Rolle spielt: „Fragen zur Zukunft der Krankenhauslandschaft, die Sicherung der Versorgung in der Fläche und die weitere Aufwertung und Unterstützung für die Pflege – das sind Top-Themen im Gesundheitswesen“, sagt Jürgen Heese, Politik-Leiter bei der AOK Nordost. Als größte regionale Krankenkasse sei die AOK Nordost ein verlässlicher Partner der Landesregierung, um passgenaue Versorgungskonzepte auf diesen Feldern zu entwickeln.

Unter dem Titel „Gesund in Brandenburg“ hat die AOK Nordost für die Landtagswahl am 1. September die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Das 15-seitige Positionspapier wurde jetzt allen Kandidaten zur Verfügung gestellt. „Die Bürgerinnen und Bürger von Brandenburg müssen auf eine gute und zukunftsfeste Versorgung vertrauen können – ob in der Stadt oder auf dem Land“, so eine der zentralen Forderungen in dem Papier.

Krankenhäuser im Land sind eine wichtige Säule

Ein entscheidender Bereich dafür ist laut Heese die Krankenhauslandschaft in Brandenburg. „Die Gesundheitspolitik steht mehr denn je unter der volkswirtschaftlich nachvollziehbaren Maßgabe, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten.“ Die mehr als 50 Kliniken seien gerade im ländlichen Raum eine wichtige Säule für den Arbeitsmarkt. Für die AOK Nordost kommt es dabei darauf an, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und nicht bloß festzuschreiben, wie es derzeit in der Krankenhausplanung passiert. So besteht die Chance, angesichts von Fachkräftemangel und demografischem Wandel zukünftig auch kleine Standorte zu erhalten, indem sie zu ambulant-stationären Gesundheitszentren bedarfsgerecht ausgebaut werden. Mit dem von der AOK in der Uckermark unterstützten Innovationsfonds-Projekt „Strukturmigration im Mittelbereich Templin“ (StimMT) wird derzeit eine mögliche Blaupause in der Praxis umgesetzt.

Mindestmengen schaffen Patientensicherheit bei hochkomplexen Eingriffen

Zugleich muss die medizinische Qualität gerade bei hochspezialisierten, planbaren Eingriffen wie zum Beispiel in der Thoraxchirurgie und Onkologie gesichert werden. „Die Patientensicherheit muss für die Politik an erster Stelle stehen“, fordert Heese. Die Unterschreitung gesetzlich vorgeschriebener Fallzahlen sei nicht zu verantworten. Wissenschaftliche Studien weisen seit Jahren nach, dass eine ausreichende Routine für medizinisch hochkomplexe Eingriffe unerlässlich ist. Eine Spezialisierung und Konzentration an geeigneten Klinik-Standorten mit qualifizierten Ärzte- und Pflege-Teams ist nach Ansicht der AOK Nordost deshalb ein wichtiger Beitrag einer verantwortungsvollen und zukunftsfähigen Krankenhausplanung.

Das AOK-Positionsapier finden Sie hier als Volltext und hier als Download.

Pressekontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Matthias Gabriel
Pressesprecher
Tel.: 0800 265 080 – 22202
E-Mail: presse@nordost.aok.de