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Europas größtes begehbares DARMMODELL macht Station auf dem Marktplatz Wittstock/Dosse

Gemeinsame Presseinformation

Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e.V.
Initiative "Brandenburg gegen Darmkrebs"
AOK Nordost - Die Gesundheitskasse

Wittstock/Dosse 14. Juni 2019.

Darmkrebsfrüherkennung – viele Menschen wissen nichts von den Möglichkeiten der Vorsorge. Für andere ist es noch immer ein Tabuthema. Dabei bieten Früherkennungsuntersuchungen die Chance, eine Darmkrebs-Erkrankung rechtzeitig zu erkennen, sodass die Heilungschancen gut sind.

20 Meter langes Modell stellt menschliches Hochleistungsorgan dar

Die Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e.V. (LAGO) mit ihrer Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“ und die AOK Nordost laden unter dem Motto „Laufend vorsorgen“ für den morgigen Samstag, 15. Juni 2019, von 10 Uhr bis 17 Uhr auf dem Marktplatz von Wittstock/Dosse, Marktplatz 1, zu einem Gang durch Europas größtes begehbares DARMMODELL der Felix Burda Stiftung ein. Mit 20 Metern Länge, 3,50 Meter Breite und 2,80 Meter Höhe bietet das DARMMODELL ausreichend Platz zum Erkunden und Anfassen.

Prof. Dr. Karsten Weylandt, Chefarzt der Gastroenterologie der Ruppiner Kliniken und Professor für Gastroenterologie am Campus Ruppiner Kliniken der Medizinischen Hochschule Brandenburg, wird mit weiteren medizinischen Experten der Ruppiner Kliniken Führungen „durch den Darm“ anbieten. Sie informieren über den Aufbau des Darms, die Ursachen für die Entstehung von Darmkrebs, über einzelne Vorsorgemöglichkeiten und den Ablauf einer Darmspiegelung. Jeweils 13:00 Uhr und 15:00 Uhr findet eine Autogramm- und Fotoaktion mit Jimmy Hartwig statt. 

Zusätzlich freuen sich auf Ihren Besuch: Ernährungsberatung am Stand der AOK Nordost; Selbsthilfevereinigung Deutsche ILCO e.V.; Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. und das Präventionsmobil der Humanwissenschaftlichen Fakultät Potsdam - Check40 plus - Gesundheitscheck für 40- bis 70-jährige BrandenburgerInnen.

Gesundheitsministerin unterstützt Aufklärungstour durch Brandenburg

Brandenburgs Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij hat die SchirmFRAUschaft übernommen: „Das Thema Darmkrebsvorsorge löst in der Regel keine Begeisterungsstürme aus. Dabei ist es eine gute Nachricht, dass über 90 Prozent aller Darmkrebsfälle verhindert oder geheilt werden können. Das gilt allerdings nur, wenn die Krankheit rechtzeitig entdeckt wird. Als Gesundheitsministerin schätze und unterstütze ich darum die großartige Arbeit der landesweiten Initiative ,Brandenburg gegen Darmkrebs‘. Ihre kreativen öffentlichkeitswirksamen Aktionen klären auf und motivieren immer mehr Menschen, diese wichtige Vorsorgeleistung selbstverständlich in Anspruch zu nehmen.“

„Das Tolle an der Darmkrebsvorsorge mittels Darmspiegelung ist, dass wir in der Untersuchung die Vorstufen des Darmkrebses (die Polypen) entfernen könnten – das unterscheidet die Darmspiegelung von vielen anderen Krebsvorsorgeuntersuchungen, denn damit verhindern wir bereits die Krebsentstehung im Dickdarm“, sagt Prof. Dr. Karsten Weylandt, Professor für Gastroenterologie am Campus Ruppiner Kliniken der Medizinischen Hochschule Brandenburg.

AOK Nordost hat Alter für präventive Darmspiegelung deutlich gesenkt

Die AOK Nordost hat ihr Angebot für Versicherte bereits 2017 über die gesetzlichen Vorgaben hinaus erweitert und das Alter für die Inanspruchnahme einer präventiven Darmspiegelung (Koloskopie) für Männer auf 40 Jahre und für Frauen auf 45 Jahre gesenkt. Zum Vergleich: Das gesetzliche Vorsorgealter liegt für eine präventive Darmspiegelung bei 50 Jahren für Männer und 55 Jahren für Frauen. Mit ihrer regionalen Aufklärungskampagne #hosenrunter konnte erreicht werden, dass rund 38 Prozent mehr AOK-Versicherte Darmkrebsvorsorge-Maßnahmen genutzt haben.

„Mit der deutlich gestiegenen Inanspruchnahme der Darmkrebsvorsorge unserer Versicherten haben wir nicht nur das Ziel unserer Kampagne #hosenrunter erreicht, sondern sogar übertroffen“, sagt Daniela Teichert, Beauftragte des Vorstandes, Mitglied der Geschäftsleitung und designierte Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost. „Aber es besteht weiterhin großer Aufklärungsbedarf, denn falsch verstandene Scham und Furcht halten noch immer zu viele Menschen davon ab, diese Vorsorge in Anspruch zu nehmen. Deshalb engagieren wir uns als regionale Gesundheitskasse weiterhin dafür, die Aufklärung über die Darmkrebsvorsorge voranzutreiben. Wir wollen zeigen, dass es keinen Grund gibt, diese wichtige Vorsorgemöglichkeit ungenutzt zu lassen.“

Jimmy Hartwig spricht vor Ort mit Besuchern zum Thema Vorsorge

Prominenter AOK-Gesundheitsbotschafter für das Thema Männergesundheit und Gesprächspartner am 25. Mai in Schwedt ist Ex-Fußballprofi Jimmy Hartwig: „Ich will dabei helfen, dass insbesondere die männlichen Gesundheitsmuffel die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen besser wahrnehmen. Das tun zurzeit noch viel zu wenige. Man(n) fühlt sich stark und unverwundbar oder hat vielleicht auch Angst vor der Untersuchung. Das ist natürlich Quatsch, ich spreche da aus leidvoller Erfahrung. Daher meine Botschaft: Tut was, Jungs! Geht zur Vorsorge“, fordert Jimmy Hartwig, der selbst mehrfach an Krebs erkrankte.

Pressekontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Pressesprecher Matthias Gabriel
Telefon: 0800 265 080 – 22202
E-Mail: presse@nordost.aok.de

Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg
Geschäftsführerin Dr. Anja Bargfrede
Telefon: 0331 2707172
E-Mail: post@lago-brandenburg.e.V.

Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“
Sprecher MUDr./ČS Peter Noack, Dr. med. Andreas Becker
Telefon: 0331-2707172
www.brandenburg-gegen-darmkrebs.de