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Früherkennung von Darmkrebs

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland. Je früher Darmkrebs und seine Vorstufen erkannt werden, desto größer sind die Chancen, die Krankheit erfolgreich zu bekämpfen. Die AOK empfiehlt deshalb regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen.

Das ist Darmkrebs

Der Begriff Darmkrebs umfasst Krebserkrankungen aller Darmabschnitte, insbesondere des Dick- und Enddarms. In den meisten Fällen handelt es sich um bösartige Tumoren, die aus Wucherungen in der Darmschleimhaut entstehen. Diese Wucherungen sind zunächst gutartige Vorstufen und werden auch als Darmpolypen bezeichnet. Bis aus einem gutartigen Polypen Darmkrebs entsteht, kann es bis zu zehn Jahre dauern.

Laut Robert-Koch-Institut erkranken in Deutschland circa 62.000 Menschen im Jahr an Darmkrebs. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen.

Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs – ab dem 40. Lebensjahr

Mit steigendem Alter erhöht sich auch das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Die AOK Nordost bietet ihren Versicherten deshalb die Möglichkeit, ab einem Alter von 40 Jahren an der Darmkrebsvorsorge teilzunehmen, also zehn Jahre früher als es derzeit gesetzlich vorgesehen ist. Das umfasst:

  • die ärztliche Beratung und die jährliche Stuhlblutuntersuchung (iFOBT) ab dem 40. Lebensjahr

  • Darmspiegelung (Koloskopie)
- für Männer ab dem 40. Lebensjahr
- für Frauen ab dem 45. Lebensjahr

Die Früherkennungsuntersuchungen richten sich an Männer und Frauen ohne erkennbares Darmkrebsrisiko. Menschen mit einem familiär erhöhten Risiko sollten häufigere Untersuchungen durchführen lassen. Die AOK Nordost, als Gesundheitskasse, möchte Ihren Versicherten dieses Präventionsangebot ans Herz legen und sie zur Teilnahme motivieren, da insbesondere die Koloskopie eine wirksame Untersuchungsmethode zur Früherkennung einer Darmkrebserkrankung darstellt.

Immunologischer Test und Darmspiegelung

Den Test auf verborgenes Blut im Stuhl führen Sie in Absprache mit Ihrem Hausarzt durch. Da Polypen und Tumore manchmal bluten, können winzige Spuren von Blut im Stuhl ein Hinweis auf eine Darmerkrankung sein. Mithilfe von Antikörpern kann mit dem sogenannten immunologischen Test ausschließlich menschliches Blut im Stuhl nachgewiesen werden. Fehldiagnosen aufgrund von tierischem Blut, das über die Nahrung in den Stuhl gelangt, werden damit ausgeschlossen.

Die Darmspiegelung ist die zuverlässigste Methode zur Früherkennung. Sie wird entweder von einem Gastroenterologen oder ambulant im Krankenhaus durchgeführt. Mithilfe einer kleinen Kamera, einem sogenannten Endoskop, werden das Innere des Dickdarms und die Darmschleimhaut auf Auffälligkeiten untersucht. Entdeckt der Arzt dabei Polypen, kann er diese sofort entfernen und so verhindern, dass daraus Krebs entsteht. Die Untersuchung dauert ungefähr 20 Minuten.

Das übernimmt die AOK

Die AOK Nordost übernimmt die Kosten

  • für die ärztliche Beratung zur Darmkrebsvorsorge ab dem 40. Lebensjahr,

  • für eine jährliche Stuhlblutuntersuchung (iFOBT) für Versicherte ab dem 40. Lebensjahr,

  • für die Koloskopie bei Männern ab dem 40. Lebensjahr und bei Frauen ab dem 45. Lebensjahr

  • alternativ für Männer und Frauen bei Nichtinanspruchnahme der Darmspiegelung jährlich weiterhin für den Stuhlbluttest; ab dem 55. Lebensjahr im Abstand von zwei Jahren.

Darmkrebsrisiko senken

Darmkrebs kann viele Ursachen haben. Mit einer gesunden Lebensweise lässt sich jedoch das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, verringern. Neben den Vorsorgeuntersuchungen empfehlen Experten deshalb:

  • regelmäßig bewegen,
  • Übergewicht vermeiden,
  • ballaststoffreich essen: viele Vollkorngetreideprodukte, Hülsenfrüchte und Gemüse, wenig rotes Fleisch und Wurstwaren,
  • auf Tabak verzichten,
  • maßvoll mit Alkohol umgehen.

Nutzen und Risiken der Früherkennung

Seit Einführung der Darmspiegelung zur Früherkennung ist die Erkrankungsrate gesunken. Auch die Zahl der Betroffenen, die an Darmkrebs sterben, ist deutlich zurückgegangen. Durch die Vorsorge können bereits Vorstufen von Krebs entdeckt und entfernt werden, so dass Krebs gar nicht erst entstehen muss. Bei der Abwägung des Nutzens und der möglichen Risiken hilft eine Patienteninformation des Gemeinsamen Bundesausschusses.

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