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AOK Nordost gibt Tipps für die heißen Tage

Gesund und sicher durch den Sommer

Potsdam, 25. Juni 2019. In Berlin und Brandenburg sind die Sommerferien gestartet, am 1. Juli folgt Mecklenburg-Vorpommern. In dieser Woche wird es mit vorhergesagten Spitzentemperaturen von bis zu 38° Celsius so richtig heiß. Damit die Sonnenzeit in vollen Zügen genossen werden kann, gibt die AOK Nordost Tipps für die heißen Tage, zum sicheren Sonnenbaden, zum Schutz vor Insektenstichen und zum Reisen mit Kindern.

Acht gesunde Tipps für hochsommerliche Temperaturen

1. Sport in die frühen Morgenstunden verlagern – dabei immer Wasser mitnehmen und nicht übertreiben. Bei heißem Wetter kann man auch mal aussetzen oder Alternativen wie Schwimmen ausprobieren.

2. Trinken, trinken, trinken! Okay, das ist keine Überraschung: aber viele vergessen tatsächlich, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Daher: eine volle Flasche Wasser immer und überall dabeihaben, regelmäßiges Nachfüllen nicht vergessen.

3. Fettige Mahlzeiten vermeiden. Sie machen es dem Körper unnötig schwer, durch den Tag zu kommen, daher besser zu Salaten und leichten Gemüsepfannen greifen.

4. Vor dem Schlafengehen lauwarm duschen. Eine kalte Dusche verschließt die Poren und Wärme staut sich im Körper an.

5. Leichte, weite und helle Kleidung tragen und die Sonnenbrille nicht vergessen

6. Sonnencreme täglich benutzen: Die meisten verbinden Sonnencreme mit Urlaub: Bei diesem Wetter sollte man sich jetzt auch im Alltag eincremen.

7. Gesunde Getränke: Mineralwasser, lauwarmer Minztee und Saftschorlen gleichen den Elektrolythaushalt aus. Auf Alkohol besser verzichten.

8. Vorsicht mit Klimaanlagen und Zugluft: Zuviel davon kann eine Erkältung verursachen. Zu große Temperaturunterschiede sind außerdem sehr anstrengend für den Körper.

Sonnenbaden – so geht's richtig!

Die Sonne genießen, Vitamin D tanken und dabei noch eine gesunde Bräune abbekommen – so stellen sich viele den idealen Sommer vor. Allerdings verkennen Sonnenhungrige bei Sonnenstrahlen oft die Risiken, zu denen das vorzeitige Altern der Haut sowie die Gefahr von Hautkrebs gehören. Die oberste Faustregel lautet daher im Hochsommer: die Mittagssonne meiden und sich zwischen 11 und 15 Uhr am besten in Innenräumen aufhalten. Diese Regel sollte auch im Urlaub beherzigt werden. Wichtig sind dabei schützende Accessoires: Sonnenhut und Sonnenbrille sind ein Muss.

Ebenfalls unerlässlich ist in der Sommerzeit die Sonnencreme. Diese sollte mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF) aufgetragen werden. Ob am Strand oder in den Bergen: UV-Strahlung kommt auch im Schatten noch durch. Deshalb sollte das Sonnenbad nur eingecremt oder eingesprayt genossen werden. Die Höhe des Lichtschutzfaktors gibt dabei an, um wie viel Mal sich die Eigenschutz-Zeit der Haut verlängert. Es gilt die Regel: Je empfindlicher die Haut, desto kürzer ist die Eigenschutzzeit und desto höher sollte der LSF sein. Hautärzte unterscheiden dabei vier europäische Hauttypen:

Typ 1: „keltischer Typ“ – sehr blass und lichtempfindlich, Eigenschutzzeit bei 5 bis 10 Minuten

Typ 2: „nordischer Typ“ – sehr empfindlich, kann aber im Laufe des Sommers Bräune entwickeln, Eigenschutzzeit bei 10 bis 20 Minuten

Typ 3: „Mischtyp“ – gilt als mitteleuropäischer Normalfall, Eigenschutzzeit bei 15 bis 20 Minuten

Typ 4: „mediterraner Typ“ – bleibt weitgehend von Sonnenbrand verschont, Eigenschutzzeit bei 20 bis 30 Minuten

Achtung: Auch wasserfeste Cremes und Sprays halten nicht ewig. Beim Baden oder starkem Schwitzen verlieren sie ihre Wirkung und machen Nachcremen notwendig.

Um Hautkrebs vorzeitig zu erkennen, können sich Versicherte der AOK Nordost ab 35 Jahren alle zwei Jahre einem Hautkrebs-Screening unterziehen. Noch mehr Infos dazu und ausführliche Tipps und Tricks zum richtigen Sonnenbaden finden Sie hier.

Stechmücken werden nicht von „süßem“ Blut angezogen

Sommerzeit ist auch Insektenzeit – und um unbeschadet durch die nächsten Monate zu kommen, sind hier ein paar Infos und Tipps für den Umgang mit Wespen, Zecken und Co.

Zunächst ist es wichtig, zu betonen, dass Insekten nur ihren Job in der Natur machen. Sie helfen bei der Vermehrung der Pflanzen und tragen durch das Bestäuben sogar zu unserer Versorgung mit Nahrungsmitteln bei. Dann können wir gleich mit einem Mythos aufräumen: Stechmücken werden nicht von Licht oder „süßem“ Blut angezogen, sondern von Schweißgeruch. Ein ganz einfacher Tipp also vorab: Vor dem Schlafengehen duschen – das hält Mücken fern.

Die meisten Insektenstiche können in der Regel durch Kühlen versorgt werden. 25 Prozent der Deutschen reagieren mit Quaddeln auf Bisse und Stiche. Hier helfen manchmal auch Antihistaminika. Bei Insektengift-Allergikern allerdings kann ein scheinbar harmloser Stich verheerende Folgen haben. Daher gilt: Die vom Arzt verordneten Medikamente stets mit sich tragen.

Ebenfalls gefährlich ist der Zeckenstich: Wenn sich Tage oder Wochen nach dem Biss eine ringförmige Rötung um die Hautstelle bildet, muss ein Arzt aufgesucht werden. Denn Zecken können Frühsommer-Meningozephalitis (FSME) übertragen. Wenn Sie also in Wald und Wiesen unterwegs sind, stets lange Kleidung und feste Schuhe tragen – so schützen Sie sich schon mal vorab. Gegen FSME kann geimpft werden – die Kosten werden von der AOK Nordost übernommen.

Tipps für die Urlaubsapotheke bei Reisen mit Kindern

Die Vorfreude auf die freie Zeit ist riesig und beim Kofferpacken kommt erste Urlaubsstimmung auf. Beim Verreisen mit Kindern ist an einiges zu denken – insbesondere, wenn es um die Gesundheit geht. Darauf sollten Eltern bei der Reiseapotheke achten:

  • Die Reiseapotheke keiner extremen Hitze aussetzen; manche Medikamente können ihre Wirkung verlieren – am besten vorab im Beipackzettel nachschauen (Zäpfchen können bei Hitze zum Beispiel aufweichen)
  • Arzneimittel mitnehmen, die gut vertragen werden/die man bereits kennt
  • Bei Medikamenten immer an die entsprechende Kindervariante denken
  • Wichtige Notfall- und Dauermedikamente möglichst im Handgepäck aufbewahren (ggf. einen Nachweis vom Arzt mitnehmen, damit es beim Sicherheitscheck keine Probleme gibt)
  • Bei Dauermedikamenten ausreichend Vorrat mitnehmen
  • Die Reiseapotheke kindersicher aufbewahren
  • Etwas gegen Reiseübelkeit dabeihaben und Desinfektionstücher griffbereit verstauen
  • Versichertenkarten und Impfpässe nicht vergessen
  • Bei der Einnahme von Medikamenten auf Zeitverschiebungen achten – am besten vorab mit dem Arzt besprechen und einen Einnahmeplan mitnehmen
  • Genügend Zeit einplanen, um sich vorab über mögliche Reiseimpfungen und die hygienischen Bedingungen im Reiseland zu informieren

Pressekontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Matthias Gabriel
Pressesprecher
Tel.: 0800 265 080 – 22202
E-Mail: presse@nordost.aok.de