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Die richtige Nummer für Notfälle

Bei akuten gesundheitlichen Beschwerden oder wenn ein Notfall eintritt, ist es gut zu wissen, wohin man sich wenden kann. Je nach Situation ist der ärztliche Notdienst oder der Notruf die richtige Wahl.
Ein Mann hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Kopf und ruft den Notruf an.© iStock / gradyreese

112: Die Rufnummer für lebensbedrohliche Notfälle

Die Rufnummer 112 bietet bei lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen schnelle medizinische Hilfe und Rettungseinsätze. Leider wird der Notruf oft auch bei nicht dringlichen Anliegen gerufen. Damit die Rettungskräfte sich Notfällen unverzüglich widmen können, ist es wichtig, dass die 112 wirklich nur in lebensbedrohlichen Situationen angerufen wird.

Dabei ist wichtig: Jeder Mensch kennt seinen Körper am besten und sollte individuell entscheiden, ob ein Notfall vorliegt. Situationen, in denen ein Notruf die richtige Wahl ist, sind zum Beispiel: 

  • Bewusstseinsstörungen oder -verlust/Ohnmacht
  • akute Atemnot 
  • allergischer Schock
  • unkontrollierbare Blutungen
  • Seh- und/oder Sprachstörungen und/oder Kraftverlust/Lähmungen
  • heftige Brust-, Bauch- und/oder Rückenschmerzen
  • schwere Unfälle, zum Beispiel offene Knochenbrüche, große Wunden

Medizinischer Rat und schnelle Hilfe in nicht lebensbedrohlichen Situationen

Manche plötzlich auftretenden Erkrankungen oder Verletzungen sind zwar nicht lebensbedrohlich, können aber nicht bis zur nächsten Sprechstunde warten. Für solche Fälle ist der ärztliche Notdienst unter der kostenfreien Nummer 116 117 da.

Beispiele für akute Erkrankungen, bei denen der ärztliche Notdienst helfen kann:

  • anhaltender Brechdurchfall bei mangelnder Flüssigkeitsaufnahme
  • Erkältung mit Fieber höher als 39 Grad Celsius
  • starke Hals- oder Ohrenschmerzen
  • akute Harnwegsinfekte
  • starke Kopfschmerzen bei Migräne

Unter der Nummer 116 117 erhalten Anrufende rund um die Uhr und sieben Tage die Woche ärztlichen Rat zu gesundheitlichen Problemen, die schnelle Hilfe erfordern. Neben telefonischer Beratung wird geklärt, ob ein Termin in einer Bereitschaftsdienstpraxis oder ein ärztlicher Hausbesuch notwendig ist. 

Gegebenenfalls hilft die Beratung auch bei der Entscheidung, ob es leichten, nicht akuten Symptomen ausreicht, die nächste reguläre Sprechstunde abzuwarten.

Wenn sich herausstellt, dass doch ein lebensbedrohlicher Notfall vorliegt, wird der Rettungsdienst verständigt. Der Patientenservice hilft außerdem bei der Suche nach den nächstgelegenen Praxen, freien Terminen und unterstützt bei der Terminvermittlung.

Aktualisiert: 14.03.2024

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