AOK übernimmt Mehrkosten für Salbutamol-Sprays

Seit dem 1. Februar 2026 übernimmt die AOK für ihre Versicherten die Mehrkosten für salbutamolhaltige Dosieraerosole, die über dem Festbetrag liegen. Die Regelung gilt während des offiziell festgestellten Versorgungsmangels.
Junger Mann, der in Sportkleidung im Park steht und einen Asthma-Inhalator benutzt.© iStock / RealPeopleGroup

Kostenübernahme bei Lieferengpässen

Salbutamol wird vor allem zur Behandlung von Asthma bronchiale sowie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) eingesetzt. Es erweitert die Atemwege schnell und lindert akute Atemnot. Aktuell kommt es bei salbutamolhaltigen Sprays immer wieder zu Lieferengpässen. Dadurch sind viele der derzeit verfügbaren Präparate teurer als der festgelegte Festbetrag, was in Apotheken zu zusätzlichen Kosten führen kann.

Um die Versorgung der Versicherten weiterhin sicherzustellen, übernimmt die AOK diese Mehrkosten seit dem 1. Februar 2026 vollständig, solange der Versorgungsengpass besteht.

Verlässliche Versorgung für AOK-Versicherte

Bereits in den vergangenen Monaten waren salbutamolhaltige Dosieraerosole für AOK-Versicherte ohne zusätzliche Zahlungen erhältlich. Mit der neuen Regelung wird diese Praxis nun offiziell fortgeführt. Ziel ist es, finanzielle Zusatzbelastungen für Versicherte zu vermeiden und gleichzeitig den Zugang zu notwendigen Medikamenten auch in Zeiten von Lieferengpässen zu gewährleisten.

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Aktualisiert: 04.02.2026

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