Für die Gesundheit von morgen

Die AOK Bayern fördert im Rahmen des Innovationsfonds unterschiedliche Projekte zur Verbesserung der medizinischen Versorgung.

Gesundheitliche Versorgung: Junge Frau unterstützt lächelnd älteren Mann an Krücken.© gettyimages / Westend61

Innovationsfonds: Zwei neue medizinische Versorgungsformen.

Um die gesundheitliche Versorgung in Deutschland zu verbessern, unterstützt die AOK Bayern Projekte im Rahmen des Innovationsfonds. Der Innovationsfonds fördert u. a. Modellvorhaben, die neue Versorgungsformen erproben und im Anschluss wissenschaftlich evaluieren. In diesem Jahr begonnen haben z. B. die Projekte PETRA 2.0 sowie OptiNIV.

PETRA 2.0: Personalisierte Therapie bei Rheumatoider Arthritis.

Bei dem am 01.02.22 gestarteten Projekt PETRA 2.0 geht es darum, die Gesundheits- und Lebenskompetenz von Menschen mit rheumatoider Arthritis zu stärken. Derzeit leidet etwa 1 % der Deutschen unter der chronischen Volkskrankheit. Im Fokus steht die Wechselwirkung zwischen Psyche und Immunsystem. Mittels psychotherapeutischer und gruppenbasierter Interventionsprogramme soll der Umgang mit der Erkrankung erleichtert werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass physische Belastung und Stress die Symptome bei Rheuma verschlechtern. Aktuell ist die Behandlung meist rein medikamentös. Aus diesem Grund ist der alternative Ansatz des Projektes PETRA 2.0 so interessant und unterstützenswert für die AOK Bayern. 

OptiNIV: Optimierung der nachklinischen Intensivversorgung bei neurologischen Patienten.

Das Projekt OptiNIV ist am 15.02.22 gestartet. Es befasst sich mit dem Erholungspotenzial von Patientinnen und Patienten, die nach einer intensivmedizinischen Behandlung auf maschinelle Beatmung bzw. die Versorgung mit einer Trachealkanüle angewiesen sind. Derzeit werden etwa 30.000 Menschen in Deutschland beatmet bzw. mit einer Trachealkanüle versorgt. Viele der Betroffenen, insbesondere neurologische Patientinnen und Patienten, haben ein hohes Potenzial, sich langfristig zu erholen. In diesem Projekt identifizieren speziell geschulte Teams das Erholungspotenzial, um gezielte Unterstützung bei der Entwöhnung von maschineller Beatmung bzw. Trachealkanüle leisten zu können.

Beide Projekte treiben den Fortschritt voran und versuchen, die medizinische Versorgung auf ein neues Niveau zu heben – das unterstützt die AOK Bayern gerne.
 

Aktualisiert: 14.07.2022

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