Pressemitteilungen

AOK Nordost setzt auf IBM zur Optimierung der Geschäftsprozesse bei Input-Management-Lösung

(12.04.2022) Die AOK Nordost, die größte gesetzliche Krankenkasse im Nordosten Deutschlands, arbeitet mit IBM, um die Prozesse für das Dokumenten-Management zu digitalisieren. IBM unterstützt die Krankenkasse mit Technologie und Branchen-Know-how dabei, alle Input-Management-Lösungen in die IBM Cloud zu verlagern und einen hybriden Cloud-Ansatz zu verfolgen, um die Skalierbarkeit zu verbessern und die Kosten zu senken.

Statement der AOK-Nordost-Vorständin Daniela Teichert zur Beratung des Bundeshaushaltsplans im Bundesrat am 8. April

(07.04.2022) "Am Freitag berät der Bundesrat den Bundesetat für das laufende Jahr. Und immer noch gibt es keine konkreten Pläne zur zukünftigen Finanzierung des Gesundheitssystems. Wie will die Bundesregierung eine weitere Belastung der Beitragszahler verhindern? Wir befürchten, dass die Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen bis weit in den Herbst dieses Jahres unklar bleibt. Wir müssen aber unseren Versicherten bei der Gesundheitsversorgung eine verlässliche Perspektive geben."

Digitalexpert:innen fordern Gesamtkonzept für digitale Flüchtlingshilfe

(05.04.2022) Digitalisierungsexpertinnen und -experten fordern von der Bundesregierung ein Gesamtkonzept, in dem alle sinnvollen digitalen Maßnahmen für die Hilfe ukrainischer Kriegsflüchtlinge zusammengefasst werden. Ein strukturiertes staatliches Vorgehen, um die Flüchtlingsströme zu lenken und die Hilfsangebote zu steuern, sei derzeit noch nicht sichtbar. Dabei könnten digitale Technologien helfen, Flüchtlinge schnell mit dem Notwendigen zu versorgen.

Templin ist Vorbild für medizinische Versorgung auf dem Land

(01.04.2022) Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat zum Projekt IGiB-StimMT, Strukturmigration im Mittelbereich Templin, einen positiven Beschluss gefasst. Ziel des Modellprojektes war es, die vormals starren Grenzen zwischen stationärer und ambulanter Versorgung in einer ländlichen Region mittels Vernetzung, sektorenübergreifender Behandlungspfade und der neu entwickelten Struktur eines Ambulant-Stationären Zentrums zu überwinden.

Gesundheitsversorgung im Krisenmodus

März 2022, Krieg in Europa. Knapp sieben Jahre nach der letzten großen Fluchtmigration und rund zwei Jahre nach Beginn der COVID-19-Pandemie möchte man meinen, dass der Hightech-Standort Deutschland gelernt hat, mit Krisen umzugehen und dies nicht nur durch (erhebliche) finanzielle Mittel und (mehr als tröstliche) humanitäre Hilfe, sondern auch durch ein Gesamtkonzept, wie man das Erwartbare erwartet und das Machbare macht: mit Hilfe digitaler Technologien und auf der Basis in Echtzeit erfasster Daten die vor dem Krieg aus der Ukraine Fliehenden mit dem Notwendigen zu versorgen. Private Initiativen machen vor, wie schnell und pragmatisch Lösungen entwickelt werden können, um den Bedarf zu decken. Die an vielen Stellen sichtbare Selbstwirksamkeit der Zivilgesellschaft gilt es – auch und gerade staatlicherseits – zu fördern. Sie ist in Krisen unverzichtbar.