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AOK-Umfrage: Lockdown belastet Familien stark

Der aktuelle "harte Lockdown" ist gerade für Familien eine Herausforderung. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag der AOK Baden-Württemberg zeigt jetzt, wie sich die Corona-Krise auf das Ess- und Bewegungsverhalten von Familien auswirkt.

Eltern junger Kinder besonders belastet

Durch den derzeitigen Lockdown sind in ganz Baden-Württemberg Kitas und Schulen entweder geschlossen oder im "Notbetrieb". Auch andere Lebensbereiche sind von der Corona-Krise teilweise stark eingeschränkt. Dieser Zustand stellt für die Mehrzahl der Familien im Land eine außerordentliche Belastung dar.

Wie die forsa-Umfrage zeigt, empfinden fast zwei Drittel (64%) aller Eltern die aktuelle Situation als "starke" oder "sehr starke" Belastung, wobei sich Männer (66%) und Frauen (62%) nur geringfügig unterscheiden.

Ein deutlich größerer Faktor für die empfundene Belastung ist dagegen das Alter der Kinder: Während sich jeweils etwa drei Viertel der Eltern von 1- bis 3-Jährigen (70%) und 4- bis 9-Jährigen (74%) stark belastet fühlen, liegt dieser Anteil bei den Eltern von 15- bis 18-Jährigen nur bei etwa der Hälfte (49%).

Lockdown verändert die Ernährung

Doch bei aller Belastung, zeigt die Umfrage auch positive Effekte, gerade was das Koch- und Essverhalten in Familien angeht. So ist ein deutlicher Trend zu selbst, aus frischen Zutaten zubereiteten Mahlzeiten zu erkennen. Diese werden darüber hinaus öfter als zuvor gemeinsam gegessen.

Speisen selbst frisch zubereiten Fertiggerichte kaufen mit frischen Zutaten kochen Mahlzeiten gemeinsam einnehmen
häufiger als vor Corona* 31% 12% 23% 54%
seltener als vor Corona* 5% 17% 6% 4%
keine Änderung* 64% 71% 71% 42%

*Anteil aller Befragten

Sabine Drexler, Expertin aus der Gesundheitsförderung der AOK, bewertet diesen neuen Fokus auf das Thema Ernährung positiv. Gerade was das gemeinsame Essen in den Familien angeht, sieht sie Potential für die Zukunft: "Es wäre schön, wenn wir etwas Positives aus der Corona-Krise herausholen würden und die Familien wieder – wie jetzt auch – mehr gemeinsam essen würden. Diese gemeinsamen Mahlzeiten sind wichtig für das Essverhalten und das Sozialverhalten der Kinder.“

Corona-Krise als Bewegungs-Killer

Besonders deutlich wirkt sich die Corona-Krise auch auf die körperliche Aktivität von Kindern aus: Etwa drei Viertel (73%) der befragten Eltern gaben an, dass ihre Kinder derzeit weniger Bewegung bekommen als vor Corona. Eine gefährliche Entwicklung, erklärt Drexler: "Das Fitnessbarometer im Land hat gezeigt, dass 12,6 Prozent der Kinder übergewichtig sind und 5,2 Prozent adipös. Corona wird das vermutlich verstärken.“

Der neue Bewegungsmangel ist der Expertin zufolge vor allem auf mangelnde Motivation in der Corona-Zeit zurückzführen. "Viele entdecken aber aktuell auch die digitalen Möglichkeiten, wodurch verstärkt Bewegung stattfindet“, sagt sie.

Informationen zur Umfrage

Für diese Untersuchung befragte das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der AOK Baden-Württemberg insgesamt 526 in Baden-Württemberg lebende Eltern mit Kindern zwischen 1 und 18 Jahren. Die Umfrage fand online zu selbst gewählten Zeiten zwischen dem 5. und 7. Februar 2021 statt.

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