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Umfrage der AOK Bayern: 90 Prozent der Bayern sind mit der Gesundheitsversorgung zufrieden

Qualität entscheidend für Wahl von Arzt und Klinik

18.02.2021

Auch während der Corona-Pandemie sind 90 Prozent der Menschen in Bayern mit der Gesundheitsversorgung vor Ort insgesamt zufrieden. Das ist mehr als der Durchschnitt der Bundesbürger (85 Prozent). Dabei sind Bewohner in bayerischen Städten noch zufriedener als Bewohner auf dem Land. Dies zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der AOK Bayern. 

Hoher Stellenwert der Gesundheitsversorgung
Die Gesundheitsversorgung genießt einen hohen Stellenwert in der bayerischen Bevölkerung: Unter den verschiedenen Infrastruktureinrichtungen vor Ort sind Hausärzte mit 93 Prozent, direkt nach Einkaufsmöglichkeiten (94 Prozent), am wichtigsten. Es folgen Internet (91 Prozent) sowie Schulen und Kliniken (je 87 Prozent). Gefragt nach der Zufriedenheit mit den einzelnen Einrichtungen vor Ort, werden gerade die Gesundheitsangebote sehr gut bewertet: Ganz oben stehen Apotheken (94 Prozent), gefolgt von Hausärzten (84 Prozent) und Krankenhäusern (80 Prozent). 

Offen für Videosprechstunde und mobile Arztpraxis
Die Bayern zeigen sich offen für neue Versorgungsideen. So können sich fast zwei Drittel vorstellen, eine Videosprechstunde zu nutzen. Bei Bewohnern ländlicher Regionen sind es genau wie bundesweit etwas weniger (61 Prozent). Bei der Umsetzung sind die Befragten allerdings zurückhaltend: Nur vier Prozent haben sich während der Corona-Pandemie über Videotelefonie von ihrem Arzt oder Therapeuten beraten lassen. Die Mehrheit davon nutzte die Videosprechstunde dabei überhaupt zum ersten Mal. Auch die Idee einer mobilen Arztpraxis zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung insbesondere im ländlichen Raum kommt gut an und wird von 82 Prozent befürwortet.

Entscheidungsfaktoren für Wahl von Arzt und Klinik
Die Qualität ist das wichtigste Entscheidungskriterium bei der Wahl eines Arztes und auch eines Krankenhauses (97 bzw. 98 Prozent). Für 91 Prozent der Bayern steht beim Krankenhaus die Spezialisierung auf die Erkrankung gleich an zweiter Stelle (beim Arzt: 85 Prozent). Bei der Möglichkeit zwischen einem nicht-spezialisierten Krankenhaus in der Nähe und einem spezialisierten Krankenhaus in weiterer Entfernung zu wählen, sind sich nahezu alle Bayern einig: 94 Prozent würden sich bei einem planbaren Eingriff für das Krankenhaus entscheiden, das auf ihre Erkrankung spezialisiert ist, und dafür auch einen längeren Fahrweg in Kauf nehmen. 

Hinweis zur forsa-Umfrage der AOK Bayern: 
Es handelt sich um eine repräsentative Umfrage mit 1.000 Befragten ab 18 Jahre in Bayern. Die Befragungen fanden vom 14. bis 30. September bzw. vom 2. bis 12. November 2020 statt. 

Anbei die Pressemitteilung als pdf.

Pressekontakt

AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
Ansprechpartner: Michael Leonhart, Pressesprecher
Zentrale, Carl-Wery-Straße 28, 81739 München
Telefon 089 62730 146, E-Mail: presse@by.aok.de