Angst vor Asthma? Pusteblume!

Wir räumen mit den größten Irrtümern und Vorurteilen rund um Asthma auf, zeigen Lösungen und geben hilfreiche Tipps im Umgang mit der Krankheit.

Haben Sie heute etwas übrig für Gesundheit?

Ein komplexes Krankheitsbild erzeugt spezielle Bedürfnisse. Bei der Behandlung von Asthma bronchiale ist Ihre Mitwirkung besonders wichtig.

Je mehr Sie über Ihre Erkrankung wissen, desto besser können Sie damit umgehen.

Die AOK Bayern hilft Ihnen dabei. Einatmen – ausatmen – durchstarten.

Luftballon-Selbsttest

Eine Familie mit zwei kleinen Kindern schaut dem Vater dabei zu, wie er einen Luftballon aufbläst.

Sie haben sicherlich von der letzten Geburtstagsparty noch einige Luftballons übrig. Schnappen Sie sich einen und machen Sie Ihren Selbsttest. Der Test funktioniert mit einem normalen 10-Liter-Ballon. Holen Sie tief Luft und pusten Sie in den Ballon. Wie prall ist er nach einmaligem Hineinpusten? Was hier gemessen wird, ist die forcierte exspiratorische Vitalkapazität, ein Indikator für das Lungenvolumen. Der Ballon sollte mindestens so groß werden wie ein halber Kopf. Alles, was darunter liegt, lässt auf Defizite in der Ausdauerfähigkeit schließen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, er kennt auch das Behandlungsprogramm AOK-Curaplan.

www.aok.de/bayern/curaplan 

Im Notfall richtig handeln

Ein Asthma-Anfall ist immer eine Notsituation, denn auch leichte Anfälle können sich innerhalb nur weniger Minuten dramatisch verschlimmern. 

  • Ruhe bewahren, denn Angst und Panik könnten den Anfall verschlimmern.
  • Atemerleichternde Stellungen einnehmen, z.B. Kutschersitz.
  • Durch die Nase einatmen und ruhig durch den Mund ausatmen, dabei die Luft gleichmäßig mit den Lippen "abbremsen".
  • Bei allergischem Asthma schnellstens von den allergieauslösenden Reizen entfernen.
  • Wenn innerhalb kurzer Zeit keine Verbesserung erfolgt, zum medikamentösen Notfallplan übergehen.
  • Bewusst zum richtigen Medikament greifen. Als Schutz vor Verwechslungen gegebenenfalls farbige Markierungen anbringen.

Hier finden Sie einen Notfallplan-Vordruck 

AOK-Videosprechstunde

Versicherte der AOK Bayern können bei Asthma, Bronchitis oder einem grippalen Infekt kostenfrei die AOK-Videosprechstunde nutzen. Ärztliche Beratung, Diagnose, Rezept und Krankschreibung: alles bequem online. Möglich macht das ein besonderer Versorgungsvertrag mit unserem Partner ZAVA. 

Mehr Informationen

Apfelchallenge: Je Zigarette ein Apfel

Hören Sie mit dem Rauchen auf und gewinnen Sie Ihre Freiheit und Gesundheit zurück.

AOK Expertenforum Nichtraucher
Stress im Griff

Zu Asthma gibt es die verschiedensten Fehlannahmen. Hier erhalten Sie Antworten.

  • Vorurteil #1: Mein Kind wird in der Schule zum Außenseiter, weil es Asthma hat.
    Aufklärung mindert Ängste. Führen Sie eine offene Kommunikation mit Lehrern und Schülern bzw. den Eltern der Schüler Nichtraucher werden.
    Das Patientehandbuch finden Sie hier
     
  • Vorurteil #2: Ich kann kein Auslandsstudium absolvieren, da ich Asthma habe.
    Mit der richtigen Vorbereitung geht alles.
     
  • Vorurteil #3: Schaden meine Asthma-Medikamente meinem Kind in der Schwangerschaft?
    Für Schwangere mit Asthma ist es neben einer guten Asthma-Kontrolle wichtig, den eigenen Gesundheitszustand und den des Kindes regelmäßig überwachen zu lassen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
     
  • Vorurteil #4: Als Asthmatiker darf man keine Haustiere haben.
    Sofern eine Tierhaar-Allergie ausgeschlossen werden kann, können Haustiere gehalten werden.
     
  • Vorurteil #5: Als Asthmatiker darf ich keinen Sport machen.
    Gerade eine regelmäßige sportliche Betätigung kann das Krankheitsbild und das Wohlbefinden verbessern.
     
  • Vorurteil #6: Asthmatikern geht es im Sommer besser als im Winter.
    So pauschal lässt sich das nicht sagen. Insgesamt sind die Wechselwirkungen zwischen klimatischen Bedingungen und Asthma vielschichtig.
    Hier finden Sie hilfreiche Informationen
     
  • Vorurteil #7: Als Asthmatiker kann ich meine Lebensziele nicht erreichen.
    Asthma ist zwar bisher nicht heilbar, aber gut behandelbar.
    Finden Sie Ihren Weg zu mehr Gelassenheit
     
  • Vorurteil #8: Jungen erkranken häufiger an Asthma als Mädchen.
    In der Kindheit erkranken Jungen zwar doppelt so häufig an Asthma, jedoch kann die Erkrankung im Laufe der Pubertät wieder auswachsen.
    Bessere Betreuung und mehr Vorsorge beim Kinderarzt
     
  • Vorurteil #9: Als Asthmatiker kann ich nicht reisen.
    Mit dem richtigen Reiseziel kein Problem. Ferien am Meer oder in den Bergen sind allgemein empfehlenswert, weil hier die Luft weniger Allergene als anderen Orten enthält.
     
  • Vorurteil #10: Asthma ist vererblich.
    Vererbt wird die Erkrankung selbst nicht. Asthma ist das Resultat eines komplexen Zusammenspiels zwischen Genen und Umwelt.
     
  • Vorurteil #11: Asthma ist eine Raucherkrankheit.
    Asthma hat nichts damit zu tun ob man Raucher oder Nichtraucher ist. Generell sollte man für seine Gesundheit aufs Rauchen verzichten. Selbstverantwortung, Vorbildfunktion, Verantwortung für andere (Passivraucher).
     
  • Vorurteil #12: Mit steigendem Alter verschwindet Asthma von alleine.
    Asthma hat immer auch eine genetische Ursache und kann in jedem Lebensalter auftreten. Auch wenn die Symptome verschwinden können, bleibt die Veranlagung.

Atemübung „Bienensummen“

Summen Sie beim Ausatmen mit geschlossenen Lippen wie eine Biene.
Die Vibration in den Resonanzräumen von Nacken, Brust und Kopf sorgt für eine bessere Durchblutung und entspannt Körper und Geist.

Aktualisiert: 30.09.2021

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