#Sport am 09.07.2020

Bouldern: Hier kannst du in Baden-Württemberg ohne Seil klettern

Mann an einer Kletterwand.
stock.adobe.com / Milles Studio

Bouldern ist eine echte Wohltat für Körper und Geist. Was es mit dem angesagten Klettersport auf sich hat und wo du in Stuttgart und der Region bouldern kannst.

Den Alltag hinter sich lassen und sich nur auf eine Sache konzentrieren – das klappt beim Bouldern hervorragend! Was Bouldern eigentlich ist und welche Effekte es auf deine körperliche und mentale Gesundheit hat, erfährst du hier. Außerdem verraten wir fünf Kletter-Hot-Spots in Baden-Württemberg.

Was ist Bouldern?

Das Wort „boulder“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Felsblock“. Und genau darum geht es auch: Ohne Seile und Sicherheitsgurt klettern Boulder-Sportler an Felswänden oder -blöcken entlang. Die weitaus ungefährlichere Form findet an künstlichen Kletterwänden draußen oder in Boulderhallen statt.

Dabei wird immer in einer sogenannten Absprunghöhe geklettert, maximal bis zu 4,5 Meter hoch. In Indoor-Anlagen bieten weichen Matte und in Outdoor-Anlagen Fallschutzkies eine Sicherheit, um das Verletzungsrisiko beim Fallen möglichst gering zu halten.

Der Ursprung des Boulderns ist auf den Franzosen Pierre Allain zurückzuführen, der sich zusammen mit anderen Kletterbegeisterten Anfang des 20. Jahrhunderts auf eine Alpen-Klettertour vorbereitete. Dafür übte die Gruppe an Sandsteinfelsen in der Nähe von Paris.

Etwa 50 Jahre später prägte unter anderem der US-Amerikaner John Gill das Bouldern, das bis dahin noch nicht als eigener Sport gesehen wurde. Er nutzte beim Klettern Elemente aus dem Geräteturnen, verband sie mit dynamischen Bewegungen und entwickelte dadurch eine neue Klettertechnik.

Bouldern ist seit den 1970er Jahren als eigene Disziplin im Klettersport anerkannt. Heute ist Bouldern nicht mehr nur Kletterprofis vorbehalten, sondern hat sich im Breitensport etabliert und wird immer beliebter – bundesweit gibt es mittlerweile etwa 500 Boulder- und Kletterhallen.

In diesen Anlagen befinden sich künstliche Kletterwände, in der unzählige Griffe und Halterungen eingelassen sind. Auf verschiedenen Routen, auch Boulder-Probleme genannt, kannst du die Wände entlang und hochklettern.

3 Gründe, warum Bouldern so gesund ist

Ab in die Boulderhalle: Diese Ausrüstung brauchst du

Zum Bouldern brauchst du nur vier Dinge:

  • Kletterschuhe
  • Crashpads (weiche Sturzpolster)
  • Magnesium-Pulver für die Hände
  • Sportliche Kleidung

In der Regel wird dir alles – bis auf die Kleidung – in der Anlage zur Verfügung gestellt beziehungsweise ausgeliehen. Du kannst einfach einen Termin buchen, hingehen und losklettern!

Aktuelle Corona-Beschränkungen in Baden-Württemberg

Wichtig: Bitte beachte die aktuellen Ausgangsbeschränkungen in Baden-Württemberg. Aufgrund der hohen Infektionszahlen gelten ab dem 12. Dezember 2020 verschärfte Regeln: Zwischen 5 bis 20 Uhr ist es demnach erlaubt, zum Beispiel Sport an der frischen Luft auszuüben. Nachts zwischen 20 und 5 Uhr darf das Haus nur noch aus triftigen Gründen verlassen werden. Alle Infos zu dieser Maßnahme findest du hier.

Einen Überblick über alle Corona-Regelungen in Baden-Württemberg erhältst du hier.

Bouldern in Baden-Württemberg: Unsere 5 Kletter-Hotspots

In Baden-Württemberg gibt es mehr als 30 Boulder- und Kletterhallen – und für jeden ist etwas dabei: Egal ob du Anfänger bist oder schon dein Leben lang kletterst. Unsere fünf Highlights findest du hier:

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Mehr Kletter- und Boulderhallen findest du hier.

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