#Ernährung am 16.10.2018 aktualisiert am 01.11.2018

Frühstücksbrei: So geht das Trendgericht

Eine Frau isst ihren Frühstücksbrei mit Früchten aus einer Schüssel.
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Frühstücksbrei ist eine leckere und gesunde Alternative zu Brot.

Wer morgens gerne warm isst, wird sicher zum Fan des Frühstücksbreis. Verschiedene Getreide wie Hafer, Dinkel, Gerste, Weizen und Roggen werden mit Wasser, Milch oder einer Milchalternative zu einem Brei gekocht und mit frischem Obst garniert. Wer Abwechslung mag, streut noch ein paar Nüsse oder eine Prise Zimt, Vanille oder etwas Kakao hinein. Der Vorteil gegenüber Müsli: Das gekochte Getreide ist leichter verdaulich.

Warum ist Frühstücksbrei ein Ernährungstrend?

Frühstücksbrei ist ein echter Energielieferant. Getreide ist reich an sättigenden Kohlenhydraten, Eiweiß und gesunden Fetten. Die enthaltenen Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an und unterstützen die Verdauung. Das frische Obst versorgt den Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Nüsse und Samen liefern mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Übrigens: Die Begriffe Porridge und Oatmeal werden für reinen Haferbrei verwendet. Im Alltag machen die meisten jedoch keinen Unterschied. Frühstücksbrei wird einfach als Porridge bezeichnet.

Frühstücksbrei mit Hafer, Hirse und frischen Früchten

Für 2 Personen, Zubereitungszeit: 25 Minuten

  • 3 EL Haferflocken
  • 3 EL Hirseflocken (oder Quinoaflocken)
  • 1 EL Mandeln (oder Cashewkerne)
  • 250 ml Milch (1,5 % Fett)
  • 1 klein geschnittene Banane
  • eine Handvoll Mandeln
  • 10 Himbeeren (oder je nach Saison z. B. eine klein geschnittene Orange)
  • evtl. 2 TL Ahornsirup oder Honig

Zubereitung

Haferflocken, Hirseflocken und Mandeln fein mahlen

Milch in einem Topf aufkochen, gemahlenen Hafermix mit dem Schneebesen einrühren

Frühstücksbrei auf kleinster Stufe 3 bis 4 Minuten ausquellen lassen

Brei in Müslischalen füllen und Früchte darauf verteilen

Bei Bedarf mit Ahornsirup oder Honig süßen und mit Mandeln sowie Zimt bestreuen

Varianten und Tipps

Wenn der Brei zu fest wird, einfach noch etwas Milch oder Wasser unterrühren

Falls kein Mixer da ist: Hafer- und Hirseflocken ungemahlen in der Milch ausquellen lassen. Mandeln grob hacken und mit Früchten auf dem Frühstücksbrei anrichten

Zwei Softfeigen oder vier Datteln (entsteint) mit im Mixer zerkleinern. Das bringt Süße in den Brei. Dann auf Ahornsirup oder Honig verzichten

Frühstücksbrei mit 1 EL Amaranth- oder Quinoa-Pops garnieren

Wer Frühstücksbrei selbst macht, ist gesünder dran: Gekaufter Frühstücksbrei enthält oft unnötig viel Zucker. Er versteckt sich unter anderem auf der Zutatenliste hinter Begriffen wie Saccharose, Maltodextrin, Süßmolkenpulver und Gerstenmalz.

veröffentlicht am 16.10.2018 aktualisiert am 01.11.2018
AOK-Expertin Ernährung