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Film-Bus macht Halt in Berlin und Brandenburg: „Expedition Depression“ bringt Aufklärung an Schulen

05.10.2026 AOK Nordost 2 Min. Lesedauer

Stimmungsschwankungen oder schlechte Laune können alle einmal haben. Die sind jedoch nicht zu verwechseln mit einer echten Depression. Bei ihr handelt es sich um eine ernst zu nehmende Erkrankung. Darüber klärt das Roadmovie „Expedition Depression“ auf.

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen – auch bei Jugendlichen. Wie sich eine Depression erkennen lässt, wo Betroffene Hilfe finden und was die psychische Gesundheit stärkt, das zeigt „Expedition Depression on Tour“ vom 12. bis 14. Oktober in Berlin und Brandenburg. Ein Film-Bus bringt das Roadmovie „Expedition Depression“ direkt zu Jugendlichen und lädt zum offenen Austausch über psychische Gesundheit ein. 

Mit an Bord sind Protagonistinnen und Protagonisten des Films, Expertinnen und Experten sowie jede Menge Infomaterial. Ein Glücksrad soll dabei helfen, niedrigschwellig mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. 

„Im Durchschnitt ist in nahezu jeder Schulklasse mindestens ein junger Mensch von einer Depression betroffen. Die Begegnungen während unserer Bustour im vergangenen Jahr haben uns eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Offenheit ist. Denn erst wenn wir über Depression sprechen, verliert die Erkrankung ihren Schrecken“, sagt Axel Schmidt, Chefarzt einer Tagesklinik und Regisseur von „Expedition Depression“. 

In dem Roadmovie erzählen fünf junge Erwachsene offen von ihren Erfahrungen mit Depressionen. Der Film wurde in den vergangenen Monaten bereits von mehr als 50.000 Menschen gesehen. Ziel der Bustour ist es, die mentale Gesundheit von Schülerinnen und Schülern zu stärken, Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen abzubauen und dazu zu ermutigen, frühzeitig Hilfe zu suchen. 

Im Jahr 2024 waren in Brandenburg 11 Prozent der Bevölkerung an Depressionen erkrankt, in Mecklenburg-Vorpommern fast 12 Prozent und in der Bundeshauptstadt Berlin 13 Prozent – jeweils deutlich mehr weibliche als männliche Erkrankte. Das zeigen aktuelle Zahlen des Gesundheitsatlas Deutschland. Es wurden Erkrankungsfälle bei Personen ab dem 10. Lebensjahr gezählt. 

„Expedition Depression on Tour“ wird von der AOK - Die Gesundheitskasse gefördert. Die AOK engagiert sich seit vielen Jahren für Gesundheitsförderung und Prävention der psychischen Gesundheit. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Aufklärung, Prävention und Selbsthilfe für junge Betroffene und deren Angehörige.

Die Stationen von "Expedition Depression" in Berlin und Brandenburg

  • 12. Oktober, 12 Uhr: Renafan Akademie gGmbH, Egellstraße 21, Haus 16, 13507 Berlin 

  • 13. Oktober, 10 Uhr: Gesamtschule Treuenbrietzen, Burgwallstraße 1, 14929 Treuenbrietzen 

  • 14. Oktober, 10 Uhr: Otto-Tschirch Oberschule, Max-Herm-Straße 8, 14772 Brandenburg an der Havel 

Ihr Ansprechpartner und Pressekontakt

Pressesprecher

Dirk Becker

AOK Nordost