Ärztliche Versorgung: Zahlen, Daten, Fakten
Die Zahl der berufstätigen Ärztinnen und Ärzte steigt seit Jahren langsam an, die der Niedergelassenen ist rückläufig. In den kommenden Jahren werden viele Mediziner in den Ruhestand gehen.
Wie viele Ärzte arbeiten in Deutschland?
Nach Angaben der Bundesärztekammer (BÄK) wuchs die deutsche Ärzteschaft im Jahr 2025 auf rund 593.300 Ärztinnen und Ärzte an, etwas mehr als 147.200 davon sind im Ruhestand oder gehen keiner ärztlichen Tätigkeit nach. Die Zahl der berufstätigen Ärztinnen und Ärzte stieg im selben Zeitraum um 2,0 Prozent auf rund 446.100. Fast ein Viertel davon hat laut BÄK bereits das 60. Lebensjahr erreicht und nähert sich somit dem Ruhestand. 19,1 Prozent, als nicht einmal jeder fünfte Arzt Die ärztliche Berufsausübung, die Ausübung der Heilkunde, setzt nach der Bundesärzteordnung… beziehungsweise jede fünfteÄrztin istjünger als 35 Jahre.
Mit einem Anteil von knapp 50,5 Prozent bleibt die Mehrzahl der berufstätigen Ärzteschaft in Deutschland weiblich. Imvergleich zu 2024 (50,1 Prozent legte er sogar noch einmal leicht zu. Zu den Fachgebieten mit dem höchsten Ärztinnenanteil gehören neben der inneren Medizin und der Allgemeinmedizin Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Anästhesiologie sowie Kinder- und Jugendmedizin.
Die Trends der Vorjahre haben sich im Jahr 2025 im Wesentlichen fortgesetzt: Die Zahl der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sank erneut um 1,3 Prozent auf 105.264 Personen. Im Fünf-Jahres-Zeitraum seit 2019 ging die Anzahl der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte insgesamt um 8,3 Prozent zurück. Ganz anders entwickelten sich erneut die Zahlen der im ambulanten Bereich angestellten Ärztinnen und Ärzte: deren Anzahl stieg 2025 noch einmal um 4.307 (plus 6,7 Prozent) auf 68.648 Personen an.
Die Gesamtzahl der ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte wächst kontinuierlich an. Zum 31. Dezember 2025 gingen insgesamt 173.912 Ärztinnen und Ärzte einer ambulanten Tätigkeit nach, ein Plus von mehr als 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
12.050 Ärztinnen und Ärzte arbeiteten Ende 2025 bei Behörden und Körperschaften, 1,2 Prozent mehr als 2024. Davon waren 3.893 bei Gesundheitsämtern beschäftigt – das sind 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Entwicklung bei den ausländischen Ärztinnen und Ärzte zog 2025 noch einmal deutlich an. Die Landesärztekammern verzeichneten 2025 insgesamt 3.378 neue Ärztinnen und Ärzten ohne deutsche Staatsangehörigkeit, ein Anstieg um fast fünf Prozent auf 71.480 im Vergleich zu 2024. Seit 2007 hat sich laut BÄK-Statistik ihre Zahl mehr als vervierfacht.