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Forscher fordern bessere Diga-Studien

25.02.2025 3 Min. Lesedauer

Exzellente Studiendesigns führen nicht automatisch zu soliden Studienergebnissen. Das haben Forscher im Zusammenhang mit Digitalen Gesundheitsanwendungen (Diga) in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift G+G Wissenschaft (GGW) aufgezeigt. Sie monieren unter anderem fehlende Verblindungen, hohe Abbruchraten unter den Teilnehmern (Drop-out-Raten), fehlende Transparenz und nicht repräsentative Studienpopulationen.

„Wenngleich die Studiendesigns höchste Evidenzanforderungen erfüllen, sollte im Rahmen der Zulassung sichergestellt werden, dass die Zulassungsstudien auch verzerrungsfrei durchgeführt werden und international gültigen Standards der evidenzbasierten Medizin entsprechen“, fordern Nikolas Dietzel, Michael Zeiler und Peter Kolominsky-Rabas vom Interdisziplinären Zentrum für Health Technology Assessment und Public Health in Erlangen in ihrer GGW-Analyse. Es bestehe die Gefahr, den Behandlungserfolg zu überschätzen, wenn die Gruppenzugehörigkeit innerhalb einer Studie nicht geheim sei.