Vier von zehn Todesfällen sind auf Rauchen, ungesunde Ernährung, Alkoholkonsum und Bewegungsmangel zurückzuführen. Der Public Health Index des AOK-Bundesverbandes und des Deutschen Krebsforschungszentrums zeigt, wie sich das ändern ließe. Er vergleicht die Präventionspolitik im 18 europäischen Ländern.
Seit Oktober 2025 sind Arztpraxen verpflichtet, die elektronische Patientenakte (ePA) zu nutzen. Doch es wird noch eine Weile dauern, bis sich die ePA in der Gesundheitsversorgung so etabliert hat, wie es dem elektronischen Rezept gelungen ist.
Ein Gentest bei Neugeborenen kann Leben retten – aber auch Eltern vor kaum lösbare Konflikte stellen. Denn nicht jede Erkenntnis verspricht Heilung. Über das Dilemma moderner Diagnostik.
Medizinischer Fortschritt hat seinen Preis – doch der bringt das Gesundheitssystem aus dem Gleichgewicht. Die Kostentreiber sind hochpreisige, patentgeschützte Medikamente. Der Arzneimittel-Kompass 2025 zeigt Wege zu fairen Preisen auf.
Schulen können helfen, die Psyche von Kindern zu stärken. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Michael Brand, sieht die mit dem Berliner Gesundheitspreis prämierten Praxisbeispiele als Vorbilder und kündigt eine Strategie für die mentale Gesundheit junger Menschen an.
Gewalterfahrung kann Männer zu Tätern machen, sagt Anne Maria Möller-Leimkühler. Die Sozialwissenschaftlerin fordert den Ausbau von Beratung und Hilfe.
Künstliche Intelligenz kann Diagnostik und Therapie verbessern, betont Patientenbeauftragter Stefan Schwartze. Sie dürfe jedoch die individuelle Betreuung in der Medizin niemals ersetzen.
Rund zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Abhängigkeitserkrankung – quer durch alle Altersgruppen und Schichten. Sollten Kommunen und Gemeinden Süchtige verpflichtend beraten und betreuen? G+G hat vier Expertinnen und Experten gefragt.
Jacobs' Weg: Angesichts steigender Zusatzbeiträge verweist Nina Warken auf einen möglichen Kassenwechsel. Ohne wirksame Instrumente zur Versorgungssteuerung bleibt das Instrument jedoch stumpf.
Die Aussichten im deutschen Gesundheitswesen sind so düster wie lange nicht. Ein Kommentar von Rainer Woratschka, Redakteur für Gesundheitspolitik beim Tagesspiegel.
In der viel diskutierten Primärversorgung stecken nach Ansicht von Annette Düring, Verwaltungsratsvorsitzende der AOK Bremen/Bremerhaven (Versichertenseite), große Potenziale.
Wie schafft es die Wissenschaft, der Politik ihre Ergebnisse und Botschaften erfolgreich zu vermitteln? Antworten suchten und fanden Vertreterinnen und Vertreter beider Seiten beim Herbstsymposium des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen in Köln.
Leitlinien sichern die Qualität der medizinischen Versorgung, sagt Eva Hummers. Die Allgemeinärztin plädiert dafür, die größtenteils ehrenamtliche Entwicklungsarbeit stärker anzuerkennen.
Ein kleiner Griff zum Stempel mit großen Folgen: Ein Kardiologe muss wegen nicht persönlich unterzeichneter Sprechstundenbedarfsverordnungen einen hohen Regress zahlen. Eine eigenhändige Unterschrift ist keine Formalie, sondern schützt Patienten.
In der Rubrik „Neues aus der Uni“ stellt G+G-Digital Institute und Lehrstühle vor. Dieses Mal mit drei Fragen an Prof. Dr. Maria Wasner, Professorin für Soziale Arbeit in Palliative Care an der Katholischen Stiftungshochschule München.