#AgendaGesundheit Magazin

Ausgabe 2/2026

Kinder und Jugendliche, die lebensverkürzend erkrankt sind, brauchen mehr als medizinische Versorgung. Sie brauchen Nähe, Entlastung und einen Ort, an dem das Leben trotz allem im Mittelpunkt steht. Die Titelgeschichte dieser Ausgabe zeigt am Beispiel des Kinder- und Jugendhospizes Stuttgart, wie das gelingt und warum die Gesellschaft offener über Hospiz- und Palliativversorgung sprechen sollte. Ein weiterer Beitrag widmet sich dem geplanten Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen: Das GeDIG soll die elektronische Patientenakte vom passiven Speicher zum aktiven Versorgungsbegleiter machen und Krankenkassen mehr Spielraum bei der Nutzung von Gesundheitsdaten geben. Im Interview erklärt der Geriater und Versorgungsforscher Clemens Becker, warum Deutschland trotz hoher Ausgaben bei Lebenserwartung und Versorgungsqualität nur Mittelmaß erreicht und was wir von Dänemark und den Niederlanden lernen können.

Top-Artikel der Ausgabe 2/2026

  • Weil Nähe zählt

    Der Tod ist ein Thema, das wir meiden. Schmerzlich ist der Gedanke, das Leben und geliebte Menschen zu verlieren. Doch die Hospiz- und Palliativversorgung strebt ein möglichst selbstbestimmtes und beschwerdefreies Leben an – in jeder Lebensphase. Ein Beispiel aus Stuttgart.

  • Mehr als eine Akte

    Das neue Digitalgesetz soll die Primärversorgung technisch flankieren, die Patientenakte zum Versorgungsanker machen und die Datennutzung erleichtern.

  • Interview mit Clemens Becker: "Wir geben viel zu viel Geld an der falschen Stelle aus"

    Deutschland gibt mehr für sein Gesundheitssystem aus als die meisten europäischen Nachbarn, erreicht aber eine niedrigere Lebenserwartung. Der Geriater und Versorgungsforscher Clemens Becker erklärt, warum das System an den falschen Stellen spart und was wir von Dänemark und den Niederlanden lernen können.

Top-Artikel der Ausgabe 1/2026

  • Für mehr gesunde Lebensjahre

    Am 8. März wird in Baden-Württemberg gewählt. Für die AOK stehen in der kommenden Legislaturperiode Gesundheitsversorgung, Pflege und Prävention im Mittelpunkt. Sie entscheiden über unsere Lebensqualität, die Stärke des Wirtschaftsstandorts und die gesellschaftliche Teilhabe. Drei Beispiele aus dem Südwesten.

  • Ideale Ernährung erproben

    Die AOK Baden-Württemberg hat sieben Qualitätsverträge mit Krankenhäusern abgeschlossen, um Mangelernährung zu bekämpfen und wichtige Erkenntnisse für die Versorgung zu gewinnen.

  • Prävention rechnet sich – und Deutschland verschenkt Milliarden

    Deutschlands Gesundheitssystem ist extrem teuer. Doch die Lebenserwartung liegt unter dem EU-Durchschnitt. Falko Sniehotta, Experte für Public Health und Verhaltensmedizin, erklärt im Interview, warum „Prävention zuerst” Grundsatz werden muss, wo die Politik versagt und weshalb wir Prävention als vierte Säule stärken müssen.

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