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Grünes Licht für fünf Forschungsvorhaben

Im Rahmen von zwei weiteren Versorgungsforschungsprojekten ist die AOK Nordost Konsortialpartner: So soll beim Projekt „careplus“ unter anderem die medizinische Versorgungsqualität des integrierten Versorgungsprojektes für Pflegeheimbewohner analysiert und verbessert werden.

Die AOK Nordost setzt Maßstäbe in der Versorgungsforschung

Im Rahmen von zwei weiteren Versorgungsforschungsprojekten ist die AOK Nordost Konsortialpartner: So soll beim Projekt „careplus“ unter anderem die medizinische Versorgungsqualität des integrierten Versorgungsprojektes für Pflegeheimbewohner analysiert und verbessert werden. Das „DEMAND-Projekt“ hat eine Verbesserung der Versorgung von Patienten mit akuten Behandlungs- und Beratungsbedürfnissen in der ambulanten Notfallversorgung zum Ziel. Die AOK Nordost ist zudem Kooperationspartner im Projekt „iKNOW“ der Charité - Universitätsmedizin Berlin, das sich der Entwicklung und Evaluation eines online-gestützten Beratungstools für BRCA1/2-Mutationsträgerinnen – Frauen mit genetischen Veränderungen und erhöhtem Brustkrebs- und/oder Eierstockkrebs-Risiko – widmet sowie im Projekt „COFRAIL“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, bei dem es um die Verbesserung der Kommunikation und gemeinsamen Entscheidungsfindung zwischen Hausarzt, Patient, Angehörigen und ambulanter Pflege geht.

Pressekontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Gabriele Rähse
Pressesprecherin
Tel.: 0800 265 080 – 22202
E-Mail: presse@nordost.aok.de

Innovationsfonds fördert AOK-Projekte

Berlin, 22. Dezember 2017. Der Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) fördert fünf Forschungsprojekte mit Beteiligung der AOK Nordost. Ab 2018 werden „AOK Junior“ und „careplus“ wissenschaftlich auf den Prüfstand gestellt. Nebenbei erfolgt eine Forschungsförderung der Projekte „DEMAND“, „iKNOW“ und „COFRAIL“. „Wir freuen uns, dass fünf von acht Projekten mit Beteiligung der AOK Nordost gefördert werden“, sagt Professor Dr.-Ing. Thomas P. Zahn vom Gesundheitswissenschaftlichen Institut Nordost (GeWINO) der AOK Nordost. Deutschlandweit werden 54 Projekte zur Versorgungsforschung und zur Evaluation von Selektivverträgen nach GBA-Angaben unterstützt.

Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt: „AOK Junior“

Über zwei Jahre evaluiert das Team von Professor Dr. Christian Krauth vom Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Hannover das Gesundheitsprogramm „AOK Junior“. Es komplettiert die hausärztliche Regelversorgung für AOK-Versicherte bis zum vollendeten 18. Lebensjahr in Zusammenarbeit mit qualifizierten Kinder- und Jugendärzten. In das seit zehn Jahren bestehende Programm sind rund 55.000 Kinder und Jugendliche eingeschrieben. „Die Evaluation von ,AOK Junior‘ hat das Ziel, auf Basis der Bewertungen der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität sowie einer gesundheitsökonomischen Evaluation, Handlungsempfehlungen für eine Weiterentwicklung des Programms abzuleiten und damit die Versorgung von in der AOK Nordost versicherten Kindern sowie Jugendlichen weiter zu verbessern“, sagt Projektleiter Dr. Sebastian Liersch von der AOK Nordost. Das Projekt, bei dem die Gesundheitskasse Konsortialführer ist, wird mit rund einer halben Million Euro gefördert.