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AOK ist in Niedersachsen die Wunschkasse Nummer eins

Zuwachs um 108.000 Versicherte

Mit einem deutlichen Wachstum und einem positiven Finanzergebnis von 54 Millionen Euro hat die AOK Niedersachsen das Haushaltsjahr 2016 abgeschlossen. Bei einem günstigen Beitragssatz von 15,4 Prozent ist die Kasse im vergangenen Jahr um rund 108.000 Versicherte im Saldo gewachsen, im laufenden Jahr bereits um weitere 60.000 Kunden. Damit versichert die AOK als niedersächsischer Marktführer inzwischen über 2,6 Millionen Menschen – ein historischer Höchststand.

„Die Versichertengemeinschaft profitiert von diesem Wachstum strukturell und finanziell, ein Neukunde ist im Schnitt 14 Jahre jünger und entsprechend gesünder“, erläutern die alternierenden Verwaltungsratsvorsitzenden der Krankenkasse, Bernd Wilkening und Ulrich Gransee. So weist die AOK bei den Leistungsausgaben für 2016 eine Steigerung von lediglich 2,5 Prozent aus, der Branchendurchschnitt liegt bei 3,2 Prozent. „Auch bei den Verwaltungskosten konnte die AOK unter dem Branchenschnitt bleiben“, betonen die Verwaltungsratsvorsitzenden. Insgesamt sei das Jahr 2016 in allen Geschäftsfeldern überaus erfolgreich verlaufen, man habe die Kosten im Griff. Die Kasse sei finanzwirtschaftlich gesund aufgestellt und die führende Kraft im niedersächsischen Gesundheitsmarkt. Betriebsmittel und Rücklagen der Kasse beliefen sich zum Jahreswechsel auf rund eine Milliarde Euro.

Den anhaltenden Markterfolg begründet der Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Peter: „Wir bieten unseren Kunden an 121 Standorten einen ausgezeichneten Vor-Ort-Service. Dazu einen attraktiven Beitragssatz deutlich unter dem Branchenschnitt. Das macht uns in Niedersachsen zur Wunschkasse Nummer eins.“ Mit einem Beitragssatz von 15,4 Prozent (inklusive Zusatzbeitrag von 0,8 Prozent) unterbietet die AOK in Niedersachsen alle großen Mitbewerber. Bis zu 16,4 Prozent Beitragssatz wird von den gesetzlichen Kassen verlangt, den durchschnittlichen Beitragssatz gibt das Bundesgesundheitsministerium mit 15,7 Prozent an. „Zudem haben wir in 2016 unseren Versicherten 34,5 Millionen Euro für durchgeführte professionelle Zahnreinigungen, Reiseschutzimpfungen, Osteopathiebehandlungen und andere Mehrleistungen überwiesen – dies erhöht die Empfehlungsbereitschaft“, ergänzt Peter.

Das Haushaltsvolumen lag 2016 bei 8,2 Milliarden Euro in der Krankenversicherung. Für medizinische Behandlung hat die Kasse im Schnitt 3.073,69 Euro je Versicherten aufgewendet. Die größte Ausgabensteigerung gab es bei den ambulanten Behandlungen: Für die zahnärztliche Behandlung stiegen die Kosten um 4,6 Prozent, für die ärztliche Behandlung um 3,7 Prozent. Auch bei den Heilmitteln liegt der Zuwachs mit 3,3 Prozent merklich über dem Schnitt von 2,5 Prozent.

Den größten Teil der Ausgaben hat wieder die Krankenhausbehandlung eingenommen. 33,2 Prozent sind an die niedersächsischen Krankenhäuser geflossen, dies entspricht 2,68 Milliarden Euro oder 1.076,76 Euro je Versicherten.

Auch in der Pflegeversicherung hat die AOK das Jahr 2016 mit einem Überschuss abgeschlossen. Ein Plus von 18 Millionen Euro steht in den Büchern – bei einem Haushaltsvolumen von 1,5 Milliarden Euro.