Projekt „Gesundheitsförderung bei Menschen mit COPD oder Asthma”

Inhalte im Überblick
Wie nutzen Menschen mit COPD und Asthma Gesundheitsangebote?
Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle Prävention und Gesundheitsförderung im Alltag von Menschen mit COPD oder Asthma spielen. Dabei geht es unter anderem um folgende Fragen:
- Wie geht es Betroffenen gesundheitlich?
- Welche Rolle spielt ein gesundheitsbewusster Lebensstil?
- Wie gut kennen sich die Menschen mit ihrer Krankheit aus?
- Welche Einstellung haben sie zu Prävention und Gesundheitsförderung?
- Verändern sich ihre Bedürfnisse und Erfahrungen im Laufe der Zeit?
Um Antworten darauf zu finden, werden Versicherte in zwei Befragungen nach ihren Erfahrungen und Einschätzungen gefragt.
Daten liefern Erkenntnisse zur Versorgung
Ergänzend zu den Befragungen werden Routinedaten der AOK Niedersachsen wissenschaftlich ausgewertet. Sie zeigen unter anderem, wie häufig empfohlene Impfungen in Anspruch genommen werden und wie sie sich auf die Gesundheit der Versicherten auswirken können.
Betrachtet werden beispielsweise, ob Zusammenhänge bestehen mit:
- akuten Verschlechterungen der Krankheit (Exazerbationen),
- Lungenentzündungen,
- Krankenhausaufenthalten,
- weiteren gesundheitlichen Entwicklungen.
Durch die Kombination von Routinedatenanalysen und Versichertenbefragungen soll ein umfassendes Bild zur Prävention und Gesundheitsförderung bei COPD und Asthma entstehen.
Ziel: Gesundheitsförderung weiter verbessern
Die Ergebnisse des Projekts sollen dazu beitragen, die Nutzung von Präventions- und Gesundheitsförderungsangeboten besser zu verstehen. Auf dieser Grundlage werden Empfehlungen entwickelt, um die Versorgung weiter zu stärken und Betroffene dabei zu unterstützen, ihre Gesundheit langfristig zu fördern.
Gemeinsam mehr über Prävention bei COPD und Asthma erfahren
Das Forschungsprojekt wird vom Center for Health Economics Research Hannover (CHERH) der Leibniz Universität Hannover geleitet und gemeinsam mit der AOK Niedersachsen durchgeführt.
Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR; ehemals Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)) im Rahmen des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) e. V. Es läuft von Januar 2024 bis Dezember 2027. Aktuell werden die Befragungen und Datenanalysen durchgeführt. Ergebnisse liegen deshalb noch nicht vor.
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