PERSPECTS: Wie Versicherte die elektronische Patientenakte erleben

Inhalte im Überblick
Wissenschaftliche Begleitung der ePA-Einführung
PERSPECTS untersucht über mehrere Jahre hinweg, wie Versicherte die elektronische Patientenakte nutzen und bewerten. Ziel ist, zu verstehen, wie sich Nutzung, Akzeptanz und Erwartungen im Laufe der Zeit entwickeln.
Dafür werden verschiedene Forschungsmethoden miteinander kombiniert, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Neben Interviews und Workshops werden mehrere schriftliche Befragungen durchgeführt, in denen die Erfahrungen und Einstellungen von Versicherten gegenüber der ePA erfragt werden. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die elektronische Patientenakte noch stärker an den Bedürfnissen der Versicherten auszurichten und ihre Akzeptanz im Alltag zu stärken.
Der ePA-Guide: Verständliche Unterstützung im Gesundheitsalltag
Der Guide soll verständliche und praxisnahe Informationen zur elektronischen Patientenakte bieten. Seine Inhalte werden fortlaufend anhand der Forschungsergebnisse weiterentwickelt. Darüber hinaus soll der Guide die Kommunikation zwischen Patientinnen, Patienten und medizinischen Fachkräften unterstützen.
Projektleitung, Konsortialpartner und Laufzeit
Das Projekt wird geleitet von:
Dr. Gabriele Seidel
Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung
Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
Konsortialpartner
- GesundheitsAkademie e. V.
- Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen e. V. (ACHSE e. V.)
- AOK Niedersachsen
Laufzeit
Januar 2026 bis Juni 2029
Die Rolle der AOK Niedersachsen
Die AOK Niedersachsen ist Partnerin des Projekts PERSPECTS. Sie unterstützt das Projekt durch Befragungen ihrer Versicherten und bringt ihre Erfahrungen als gesetzliche Krankenkasse in die Entwicklung des ePA-Guides ein.
Gemeinsam mit weiteren Projektpartnern trägt die AOK Niedersachsen dazu bei, wichtige Erkenntnisse für eine verständliche, bedarfsgerechte und nutzerorientierte Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte zu gewinnen.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Projektseite der MHH.
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