Extreme Hitze: Gefahr für die Gesundheit

Das Jahr 2023 zählt zu den wärmsten Jahren in Europa seit Beginn der Wetteraufzeichnungen – mit einer Rekordzahl an Tagen mit extremer Hitze. Solche heißen Tage oder länger anhaltende Hitzewellen können zu einer ernsten Gefahr für die Gesundheit werden.
Silhouette zweier Frauen, die bei Sonnenuntergang in einem Park spazieren. Im Hintergrund ist die Skyline einer Stadt zu erkennen.© iStock / courtneyk

Klimawandel und Hitze werden zum Gesundheitsrisiko

2023 war der heißeste Sommer der nördlichen Hemisphäre seit zweitausend Jahren. Die Folgen von extremer Hitze sind ein neues, sehr ernstes und oftmals noch stark unterschätztes Gesundheitsproblem. In Sommern mit extremen Hitzeperioden wie 2015, 2018, 2019 und zuletzt 2022 gab es jeweils eine erhöhte Sterblichkeit mit etwa neun- bis zehntausend hitzeassoziierten Todesfällen. Ein bundesweiter Hitzeaktionstag am 5. Juni soll über das Thema informieren und auf die besonderen Risiken für alle und im Besonderen für vorbelastete Bevölkerungsgruppen aufmerksam machen.

So schützen Sie sich an heißen Tagen

Hitze ist eine extreme Belastung für den Kreislauf. Besonders gefährdet sind Menschen ab 65 Jahren, Pflegebedürftige, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere, chronisch Kranke oder Personen, die körperlich schwer und im Freien arbeiten sowie Wohnungslose. Für diese Menschen aber auch für jeden einzelnen von uns ist es besonders wichtig, durch ein verändertes Verhalten Hitzebelastungen vorzubeugen. Dazu zählen veränderte Medikationspläne, neue Tagesrhythmen sowie ein angepasstes Ess- und Trinkverhalten.

Hilfreich können zudem folgende Maßnahmen sein:

  • Körperliche Aktivitäten während der heißesten Tageszeit zwischen 11 bis 18 Uhr vermeiden
  • Ausreichend Wasser trinken und leichte Mahlzeiten wie Obst, Gemüse und Salat essen
  • Luftige, helle Kleidung tragen
  • Draußen vor allem im Schatten aufhalten
  • Räume früh morgens und nachts lüften. Fenster tagsüber mit Jalousien und Vorhängen beschatten
  • Den Körper kühlen, zum Beispiel mit einem kühlen Fußbad

Weitere Tipps und Informationen für Ihre Gesundheit an heißen Tagen erhalten Sie auf aok.de/pk/hitzeschutz.

Medizinisches Hitzetelefon: So hilft die AOK

Für individuelle Fragen zum Hitzeschutz stellt die AOK ihren Versicherten ab sofort eine telefonische Hitzeberatung zur Verfügung. Das medizinische Hitzetelefon von AOK-Clarimedis ist täglich rund um die Uhr und sieben Tage die Woche erreichbar. Expertinnen und Experten aus verschiedenen medizinischen Fachrichtungen beantworten Ihre Fragen zu Diagnosen, Medikamenten, Therapien und Symptomen. Hitzebedingte Beschwerden werden eingeordnet und Gegenmaßnahmen an heißen Tagen aufgezeigt. 

Die Telefonnummer für das medizinische Hitzetelefon von AOK-Clarimedis lautet 0800 1 265 265.

Aktualisiert: 27.05.2024

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