Stoffwechsel
Biohacking mit Nahrungsergänzungsmitteln: Wie sinnvoll ist das?
Mehr Leistung, schnelle Erholung oder ein langes Leben: Das erhoffen sich viele Menschen vom Biohacking. In der Szene gelten Supplemente wie Peptide, NAD+ und Coenzym Q10 als Wundermittel. Doch halten diese Substanzen, was sie versprechen?

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Inhalte im Überblick
- Was ist Biohacking?
- Nahrungsergänzung zur Gesundheitsoptimierung: Was ist zu beachten?
- Biohacking mit Nootropika: „Hirndoping“ für mehr Leistung?
- Coenzym Q 10: Was bringt Q 10 als Supplement?
- Welche Wirkung haben Peptide als Nahrungsergänzungsmittel?
- Resveratrol: Kann es sich auf die Lebensdauer auswirken?
- Vitamine als Biohack: Wie soll das bei Vitamin C funktionieren?
- NADH, NAD+ und NMN: Welche Wirkung haben sie als Anti-Aging-Mittel?
- Gibt es natürliche Strategien für mehr Leistungsfähigkeit und langanhaltende Gesundheit?
Was ist Biohacking?
Der Trend des Biohackings stammt wie so viele Gesundheits- und Optimierungstrends aus den USA, wo das Konzept im ersten Jahrzehnt der 2000er-Jahre aufkam. Aber wieso Hacking? Der Begriff „Hacking” ist eine bewusste Anlehnung an die Computerszene.
Heute denken wir bei Hacking vor allem an unbefugtes Auffinden und Ausnutzen von Schwachstellen in Computersystemen, Netzwerken oder Software, um Daten zu stehlen oder Systeme zu manipulieren. Ursprünglich bezeichnet Hacking aber den kreativ-experimentellen Umgang mit Technik, um Neues zu entdecken.
Genau hier setzt das Biohacking methodisch an. Es geht um Eingriffe in ein System, um es zu verändern und gegebenenfalls zu verbessern. Beim Biohacking ist es jedoch kein Computersystem, sondern der menschliche Körper. Gezielte Biohacks sollen dort etwas zum Besseren verändern.
Was ist das Ziel beim Biohacking?
Beim Biohacking dreht sich alles darum, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern. Biohacker und Biohackerinnen sind davon überzeugt, dass es ihnen mit ihren Methoden gelingen kann, das Optimum aus ihrem Körper herauszuholen.
Die Biohacking-Szene ist außerdem eng mit der Longevity-Bewegung verbunden. Das bedeutet: Ein wichtiges Ziel vieler Menschen in dieser Szene ist neben der Körperoptimierung ein möglichst langes Leben, oder wie man dort sagt: Longevity (Langlebigkeit).
Mit welchen Methoden arbeitet Biohacking?
Selbstoptimierung beginnt mit Selbstkontrolle: Biohacker und Biohackerinnen analysieren sich selbst mit Fitnesstrackern und anderen Wearables, um ihre Körperdaten zu erfassen und mithilfe von Sport und Ernährung zu optimieren. Auch Hormon- und Lichttherapien können eine Rolle beim Biohacking spielen.
Beim Thema Ernährung sind eiweißreiche Diäten wie die Paleo-, die ketogene oder die carnivore Diät besonders beliebt. Außerdem sind Nahrungsergänzungsmittel, sogenannte Supplemente, in der Szene sehr wichtig.
Ist die Wirkung von Biohacking wissenschaftlich bewiesen?
Einzelne Biohacks können womöglich eine gesündere Lebensweise unterstützen, aber: Biohacking ist keine wissenschaftliche Methode, sondern ein Lifestyle. Zu beachten ist außerdem, dass populäre Persönlichkeiten der Szene mit ihren Tipps oft auch finanzielle Interessen verbinden.
Sport mit Selftracking kann gesundheitlich vorteilhaft sein. Die in der Szene beliebten fleischlastigen Diäten sind es jedoch nicht – und viele Nahrungsergänzungsmittel mindestens überflüssig. Fazit vorweg: Die lebensverlängernde Wirkung und Vorbeugung von Krankheiten durch Biohacking sind nicht belegt.
Nahrungsergänzung zur Gesundheitsoptimierung: Was ist zu beachten?
Bei der Suche nach Biohacking-Supplementen im Internet stößt man auf unzählige Produkte, die alles Mögliche bewirken sollen: Zell- oder Gewebereparatur, einen besseren Stoffwechsel oder wahlweise mehr Konzentration.
Einige Produkte enthalten innovative Inhaltsstoffe aus dem Labor, andere bestehen aus herkömmlichen Kräutern oder Vitaminen. Hier kann nur eine kleine Auswahl vorgestellt werden, deswegen ein allgemeiner Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sind keine Arzneimittel, auch wenn viele in der Aufmachung so wirken.
Bei Arzneimitteln muss die Wirkung nachgewiesen sein, bei Supplementen nicht. Deshalb sind Werbeaussagen zur Vorbeugung oder Linderung von Krankheiten für Nahrungsergänzungsmittel generell verboten. Ob die Einnahme solcher sogenannten Biohacking-Supplemente tatsächlich sinnvoll ist, ist fraglich.
Biohacking mit Nootropika: „Hirndoping“ für mehr Leistung?
Nootropika sind Stoffe, denen eine positive Wirkung auf geistige Fähigkeiten zugesprochen wird:
- einerseits Arzneimittel zur Behandlung von kognitiven Störungen oder psychischen Erkrankungen
- andererseits Nahrungsergänzungsmittel, um die mentale Leistungsfähigkeit zu steigern oder bis ins hohe Alter zu erhalten
Das können schon sehr alltägliche Stoffe sein: So gilt Koffein aus Kaffee- oder Guaraná-Zubereitungen als Nootropikum, das grundlegende kognitive Funktionen wie Aufmerksamkeit und Reaktionszeit verbessern kann. Andere pflanzliche Nootropika sind beispielsweise Ginkgo, Rosenwurz oder Ginseng.
Ein bestimmtes Nootropikum kann unter Umständen Ihre geistige Leistung und den altersbedingten Rückgang beeinflussen. Die erhoffte Wirkung kann jedoch Zufall sein oder ebenso gut ausbleiben – die wissenschaftlichen Nachweise sind uneinheitlich. Dafür sind je nach Substanz Nebenwirkungen möglich.
Coenzym Q 10: Was bringt Q 10 als Supplement?
Das Coenzym Q10 ist als Nahrungsergänzungsmittel beliebt – und das auf den ersten Blick zurecht: Q10 ist für den Stoffwechsel unentbehrlich. Es ist wichtig für die Mitochondrien, die in den Zellen den Energiestoffwechsel regeln, und kann als Antioxidans Zellen vor oxidativen Schäden durch freie Radikale schützen.
Wegen seiner Rolle für Stoffwechsel und Zellgesundheit, ist Q10 eine Voraussetzung für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Dann müssten Q10-Supplemente doch auch sinnvoll sein? Diese Frage wird erforscht, bisher gibt es aber keine klaren Ergebnisse, die dafürsprechen.
Das hat vor allem einen Grund: Der Organismus bildet Q10 unter anderem aus bestimmten Aminosäuren selbst – und in ausreichender Menge. Eine ausgewogene Ernährung sichert die Versorgung. Eine zusätzliche Zufuhr von Coenzym Q10 über Nahrungsergänzungsmittel ist bei gesunden Menschen überflüssig.

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Welche Wirkung haben Peptide als Nahrungsergänzungsmittel?
Peptide wirken unter anderem auf den Stoffwechsel und fördern die Zellerneuerung. Peptide sind Moleküle aus zwei oder mehr Aminosäuren. Es gibt körpereigene Peptide, beispielsweise Hormone wie Insulin oder sogenannte Wachstumsfaktoren.
Welche Bedeutung haben Peptide in der Medizin?
In der Pharmazie spielen Peptide eine wichtige Rolle. Viele Diabetes-Medikamente und bestimmte Antibiotika sind zum Beispiel synthetische Peptide. Semaglutid, die Substanz in der sogenannten „Abnehmspritze“, ist ebenfalls ein Peptid, das unter anderem zur Behandlung von Diabetes mellitus eingesetzt wird.
Peptide, BPC-157 und Sport: Gelten Peptide als Doping?
Auf den Listen verbotener Substanzen der nationalen und internationalen Doping-Agenturen finden sich zahlreiche Peptide. Auch das bekannte Dopingmittel EPO ist ein Peptid. Einige Peptide können die Bildung roter Blutkörperchen fördern und so den Sauerstofftransport verbessern. Andere regen die Bildung des Hormons Testosteron an.
Beides wirkt sich leistungssteigernd aus. Deshalb sind Peptide auch in der Bodybuilding-Szene beliebt – besonders populär ist derzeit das Peptid BPC-157, was für „Body Protection Compound 157” steht. Es steht ebenfalls auf der Dopingliste und soll die Heilung von Sehnen, Bändern und Muskeln fördern.
Das ist nicht nachgewiesen und auch Nebenwirkungen sind ungeklärt – nicht zuletzt, weil BPC-157 nicht als Medikament zugelassen ist. Allen Sportbegeisterten ist daher zu raten, die Finger von BPC-157 und allen anderen dubiosen leistungssteigernden Mitteln zu lassen.
Resveratrol: Kann es sich auf die Lebensdauer auswirken?
Resveratrol wird eine Vielzahl positiver Effekte zugesprochen, vor allem Auswirkungen auf die Langlebigkeit. Resveratrol ist eine natürliche Substanz und kommt zum Beispiel in roten Weinbeeren und Rotwein, Himbeeren, Pflaumen, Blaubeeren oder Erdnüssen vor.
Resveratrol gehört zu den Polyphenolen. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, denen allgemein antioxidative Wirkungen zugesprochen werden.
Wie kann Resveratrol Alterungsprozesse beeinflussen?
Polyphenole besitzen antioxidative Eigenschaften, die vor allem in Labor- und Tierstudien belegt sind. Diese Eigenschaften deuten darauf hin, dass Resveratrol oxidativen Stress und Entzündungsreaktionen beeinflussen, die mitochondriale Funktion verbessern und die Zellerneuerung regulieren kann.
Wie bei allen sekundären Pflanzenstoffen ist es allerdings schwierig zu bestimmen, wie groß das Gesundheitspotenzial eines einzelnen Stoffes wie Resveratrol für den Menschen tatsächlich ist.
Ist Resveratrol ein echter Allrounder?
Resveratrol soll auch gegen verschiedene Krankheiten wie Arteriosklerose, Arthritis, Alzheimer oder Krebs wirken. Diese therapeutischen Eigenschaften sind jedoch bisher nicht bewiesen. Auch die unterstellten positiven Auswirkungen auf die Langlebigkeit erfordern weitere Studien.
Es geht nicht nur darum, die Wirksamkeit von Resveratrol zu bestätigen, sondern auch, seine möglichen Risiken als Nahrungsergänzungsmittel abzuschätzen. In der Zwischenzeit können Sie gerne die eine oder andere Schale Blaubeeren verspeisen. Das ist gesund und vermutlich besser als jedes Supplement.
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Vitamine als Biohack: Wie soll das bei Vitamin C funktionieren?
Wie Resveratrol ist auch Vitamin C ein wirksames Antioxidans. Es kann Zellschäden durch freie Radikale verringern und das Immunsystem unterstützen. Das ist allgemein bekannt. Zusätzlich wird die Auswirkung auf die mentale Vitalität, also auf Faktoren wie Motivation, geistige Klarheit und Belastbarkeit, erforscht.
Eine Studie deutet darauf hin, dass eine unzureichende Versorgung mit Vitamin C mit einer geringen mentalen Vitalität einhergeht, während eine gute Versorgung die Leistungsfähigkeit steigert. Dies könnte daran liegen, dass Vitamin C Neurotransmitter und Hormone im Gehirn beeinflusst, die geistige Prozesse unterstützen.
Aber: Dass Mangelernährung schlecht für die Gesundheit ist, belegt umgekehrt nicht den positiven Einfluss einer gezielten Vitamingabe auf Gesundheit oder Leistung. Ob Vitamin C oder andere Vitamine als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sind, ist zweifelhaft. Eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse hat vermutlich einen besseren Effekt.
NADH, NAD+ und NMN: Welche Wirkung haben sie als Anti-Aging-Mittel?
NAD (Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid) ist ein Coenzym, das natürlich im Körper gebildet wird und für die Energiegewinnung und den Stoffwechsel von großer Bedeutung ist. Einige Enzyme benötigen NAD, um beispielsweise die Aktivität von Genen und Entzündungsreaktionen sowie Reparaturprozesse im Körper zu steuern.
NAD wird im Körper aus Niacin (Vitamin B3) gebildet, wobei NMN (Nicotinamid-Mononukleotid) eine Vorstufe von NAD ist. NAD+ und NADH sind wiederum chemisch unterschiedliche Formen von NAD und werden manchmal als Coenzym 1 bezeichnet.
Das ist etwas verwirrend, aber als Nahrungsergänzungsmittel kommen alle Formen und Vorstufen von NAD vor: NMN, NAD+, NADH – und das auch unter dem Namen Coenzym 1.
Wieso sollen NAD-Supplemente gegen Alterserscheinungen helfen?
In der Longevity-Szene gelten die verschiedenen Ausformungen und Vorstufen von NAD als besonders vielversprechend für das Anti-Aging. Mit zunehmendem Alter sinkt der NAD+-Spiegel in den Zellen. Das heißt: Junge Menschen weisen tendenziell höhere NAD+-Spiegel auf als ältere Menschen.
Daher scheint es nachvollziehbar, gegen das Altern den NAD-Spiegel durch Supplemente künstlich hochhalten zu wollen. Allerdings ist es nicht so einfach. Nur weil die NAD-Menge mit dem Alter sinkt, bedeutet das nicht, dass der Alterungsprozess durch die externe Zufuhr von NAD aufgehalten werden könnte.
Ist die Wirkung von NAD-Supplementen wissenschaftlich nachgewiesen?
Der Körper steuert seinen NAD-Haushalt selbst. Dafür ist der Vorläuferstoff Niacin sehr wichtig – und in Deutschland in ausreichender Menge in Nahrungsmitteln vorhanden. Außerdem wird NADH aus Nahrungsergänzungsmitteln verdaut und wieder ausgeschieden. Es steht dem Körper gar nicht zur Verfügung.
Was die Vorstufe NMN betrifft, so steigt der NAD+-Blutspiegel zwar, wenn es als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wird. Es ist jedoch fraglich, ob das dadurch gebildete NAD+ auch in den Zellen ankommt, die es benötigen. Außerdem gibt es keine Belege für einen langfristig positiven Effekt auf die Alterung.
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Gibt es natürliche Strategien für mehr Leistungsfähigkeit und langanhaltende Gesundheit?
Nahrungsergänzungsmittel können in ausgewählten Fällen sinnvoll sein. Ob das auch auf Sie zutrifft, klären Sie im Zweifel mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin. In jedem Fall sollten Sie sich nicht zu viel von den Boosts und Hacks mit Supplementen versprechen.
Daneben gibt es wissenschaftlich abgesicherte Methoden, um unser körperliches und psychisches Wohlbefinden und unsere Gesundheit zu fördern. Auch bei diesen ist der Erfolg nicht garantiert: Viele Krankheiten können trotz eines gesunden Lebensstils auftreten und auch das Alter lässt sich nun einmal nicht aufhalten.
Dafür ist eine gesunde Lebensweise nebenwirkungsarm. Balsam für Körper und Psyche sind zum Beispiel:
- ausreichend Bewegung und/oder Sport
- ausgewogene Ernährung
- ausreichend Schlaf
- Stressreduktion durch Stressmanagement
Die Inhalte unseres Magazins werden von Fachexpertinnen und Fachexperten überprüft und sind auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft.
Bundeszentrum für Ernährung / Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (2025): Für wen sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?
Bundesinstitut für Risikobewertung (2023): Coenzym Q10: Was ist über gesundheitliche Risiken bekannt – und was nicht?
Couderc, B. (2025): Transhumanism: Towards a new Adam? Ethics, Medicine and Public Health, 33, 101091.
Deutsche Sporthochschule Köln: Peptidhormone, Wachstumsfaktoren, verwandte Substanzen und Mimetika.
Freeberg, K. A. et al. (2023): Dietary Supplementation With NAD+-Boosting Compounds in Humans: Current Knowledge and Future Directions. The Journals of Gerontology: Series A, 78(12) 2435-2448.
Igarashi, M. et al. (2022): Chronic nicotinamide mononucleotide supplementation elevates blood nicotinamide adenine dinucleotide levels and alters muscle function in healthy older men. npj Aging 8(5).
König, D. et al. (2021): Potential Relevance of Bioactive Peptides in Sports Nutrition. Nutrients, 13(11), 3997.
Meixner, J. / medizin transparent / Cochrane Österreich / Universität für Weiterbildung Krems (2024): Nicotinamid-Mononukleotid (NMN): spekulative Versprechen.
Nankivell, M. C. et al. (2025): Coenzyme Q10 and Cognition: A Review. Nutrients, 17(17), 2896.
Nationale Anti Doping Agentur Deutschland: Welt Anti-Doping Code. Internationaler Standard. Verbotsliste 2026.
Poljšak, B. / Kovač, V. / Milisav, I. (2022): Current Uncertainties and Future Challenges Regarding NAD+ Boosting Strategies. Antioxidants, 11(9), 1637.
Pomeroy, D. E.et al. (2020): A Systematic Review of the Effect of Dietary Supplements on Cognitive Performance in Healthy Young Adults and Military Personnel. Nutrients, 12(2), 545.
Pschyrembel (online):
Verbraucherzentrale Bundesverband (2026): NAD und NMN in Nahrungsergänzungsmitteln?
Zhou, D. D.et al. (2021): Effects and Mechanisms of Resveratrol on Aging and Age-Related Diseases. Oxidative medicine and cellular longevity, 2021, 9932218.







