Suchtprävention an Schulen

Je früher Jugendliche über Suchtgefahren aufgeklärt werden, desto besser können sie Risiken erkennen und gesunde Entscheidungen treffen. Deshalb unterstützt die AOK Programme zur Suchtprävention – online und direkt an Schulen.
Eine Lehrerin oder Beraterin hält ein Klemmbrett und spricht in einem Klassenraum mit einem Jugendlichen.© iStock / Valeriy_G

Warum Suchtprävention früh beginnen muss

Der Einstieg in den schädlichen Konsum von Tabak, Alkohol oder (il)legalen Substanzen beginnt oft im Jugendalter – aus Neugier, aufgrund von Gruppendruck oder weil es an verlässlicher Aufklärung fehlt. Eine im Auftrag des Bundesinstituts für öffentliche Gesundheit (BiÖG) durchgeführte Studie zeigt beispielsweise: 22 Prozent der befragten Zehntklässler und Zehntklässlerinnen, die Vapes ausprobieren, konsumieren später auch Tabak . An den Folgen des Rauchens sterben fast 99.000 Menschen. Auch konsumieren Jugendliche oft schon in jungen Jahren Alkohol. Alkoholkonsum fordert jährlich fast 40.000 Tote. An illegalen Drogen sind in Deutschland 2024 etwa 2.000 Menschen.

Da es am besten ist, gar nicht erst mit dem Konsum gesundheitsschädlicher Substanzen anzufangen, unterstützt die AOK eine frühe Suchtprävention: Sie klärt auf, stärkt die Lebenskompetenzen und zeigt gesunde Alternativen auf. Das tut sie beispielsweise über Infomaterial, die Lehrkräfte nutzen können oder über regionale Programme. Ziel all dieser Angebote ist es, eine gesunde Einstellung zu fördern und junge Menschen darin zu stärken, selbstbestimmt mit sozialem Druck, Stress oder Versuchungen umzugehen.

Angebote der AOK in Ihrer Region

Gezielte Hilfe statt Tabuisierung: Entdecken Sie praktische, altersgerechte und niedrigschwellige Programme zur Suchtprävention an Schulen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Da sich die Angebote je nach Wohnort unterscheiden, erhalten Sie nach Eingabe Ihrer Postleitzahl gezielte Informationen zur Gesundheitsförderung in Ihrer Region.

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Aktualisiert: 02.02.2026

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