Steigende Nachfrage nach AOK-Pflegeberatung

Knapp 34.700 Beratungen

22.08.2018

Die Nachfrage nach Pflegeberatung ist erneut deutlich gestiegen: Insgesamt 16.479 Versicherte nutzten 2017 das Angebot der AOK Bayern. Dies entspricht einem Plus von gut sechs Prozent gegenüber 2016. Auch die Zahl der Beratungen nahm zu. Knapp 34.700 Gespräche fanden im letzten Jahr statt – zum Vergleich: 2016 waren es 32.360. Die AOK Bayern hat auf die wachsende Nachfrage reagiert und die Zahl der Pflegeberater erhöht. Derzeit sind 73 Pflegeberater bayernweit im Einsatz.

Ziel der Pflegeberatung ist es, individuell auf die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen und deren Angehörigen einzugehen. Dazu gehören beispielsweise Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen der Pflegeversicherung, Beratung zur Verbesserung des Wohnumfelds oder Angebote zur Entlastung der Angehörigen. Insgesamt 8.210 individuelle Versorgungspläne (2016: 7.800) erstellten die Pflegeberater im letzten Jahr. Dabei begleiteten sie auch die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen.

Mit dem Hospiz- und Palliativgesetz hat sich bei der AOK Bayern das Aufgabenspektrum der Pflegeberater erweitert. So unterstützen sie auch bei der Suche nach einem passenden Angebot zur Begleitung und Betreuung am Lebensende. Die Pflegeberater übernehmen damit eine wichtige Lotsenfunktion für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Darüber hinaus informieren die Pflegeberater über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Knapp 200 Hospiz- und Palliativberatungen fanden 2017 statt. Um die Pflegeberater auf das sensible Thema vorzubereiten, wurden die Mitarbeiter umfassend geschult.

Anbei die Pressemitteilung als pdf.

Pressekontakt

AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
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