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Pflegeberatung: Information am Telefon und Zuhause am gefragtesten

Pressekontakt

AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
Ansprechpartner: Michael Leonhart, Pressesprecher
Zentrale, Carl-Wery-Straße 28, 81739 München
Telefon 089 62730 146, E-Mail: presse@by.aok.de

 

 

 

 

25.300 Telefonberatungen

19.10.2016

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen lassen sich am liebsten telefonisch oder persönlich Zuhause beraten. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Auswertung der AOK Bayern. Danach haben die 52 Pflegeberaterinnen und Pflegeberater der größten Krankenkasse im Freistaat im vergangenen Jahr über 25.300 Telefonate geführt. Nicht nur die direkte Beratung der Versicherten fällt darunter, sondern auch die Koordination unterschiedlicher Anbieter wie Pflegedienst und Pflegeheim oder Krankenhaus und Hospiz.

Häufig wünschen Pflegebedürftige und Angehörige eine persönliche Beratung daheim. Rund 8.300 Hausbesuche machten die PflegeberaterInnen der AOK Bayern. Durchschnittlich knapp 80 Minuten dauerte ein Gespräch im häuslichen Umfeld.

In Geschäftsstellen fanden 4.000 Beratungen statt und in mehr als 650 Fällen in anderen Institutionen wie Krankenhaus oder Pflegeheim. Die insgesamt 38.300 Beratungen entfielen auf fast 13.400 Versicherte. Dies bedeutet, dass die PflegeberaterInnen im Schnitt für jeden Versicherten fast dreimal aktiv geworden sind.

Ein wichtiger Schwerpunkt in der Pflegeberatung ist die Ausarbeitung eines individuellen Versorgungsplans. Er enthält für den jeweiligen Pflegebedürftigen den erforderlichen Hilfe- und Unterstützungsbedarf zum Beispiel durch Pflegedienste, Selbsthilfegruppen, Kommunen oder Sozialamt. Die PflegeberaterInnen begleiten die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen und unterstützen bei Bedarf organisatorisch, so zum Beispiel durch Hilfestellung bei Antragsformularen oder sie stellen den Kontakt zu gewünschten Leistungsanbietern her. Allein 2015 erstellten die PflegeberaterInnen mehr als 5.900 Versorgungspläne.

Unter dem Motto „Durchatmen“ startet die AOK Bayern jetzt eine Informationskampagne zur Pflegeberatung und den Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige. Wenn häusliche Pflege vorübergehend nicht möglich ist, kann beispielsweise eine Kurzzeitpflegeeinrichtung die Aufgaben übernehmen. Bei Krankheit oder Urlaub der Pflegeperson kann bei der Pflegekasse so genannte Verhinderungspflege beantragt werden.