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Betrug im Gesundheitswesen: AOK begrüßt verstärkte Bekämpfung durch Polizei

Bundesweite Vorreiterrolle

27.03.2018

Die AOK Bayern begrüßt den vom bayerischen Innen- und Justizministerium heute bekannt gegebenen Einsatz von spezialisierten Ermittlern gegen Betrug im Gesundheitswesen. Danach soll es künftig in jedem bayerischen Polizeipräsidium bei einem der Wirtschaftskommissariate zusätzliche Spezialermittler geben. „Bayern nimmt damit eine wichtige und bedeutende bundesweite Vorreiterrolle ein“, so Dominik Schirmer, Beauftragter der AOK Bayern zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen.

Zur Unterstützung der polizeilichen Ermittlungsarbeit sei die Schaffung von Stellen für Abrechnungsspezialisten und IT-Experten notwendig. „Nur fachkundige Fahnder hätten das Wissen, um die komplexen Abrechnungsverfahren im Gesundheitswesen zu überschauen“, so Schirmer. Mit den Spezialisten könnten die vielfältigen betrügerischen Angriffe auf die Kranken- und Pflegeversicherung erheblich wirksamer bekämpft werden als bislang.

Bei der AOK Bayern sind sieben Betrugsermittler im Einsatz, die von 30 Abrechnungsspezialisten unterstützt werden. Die Fehlverhaltensstelle der mit 4,5 Millionen Versicherten größten bayerischen Krankenkasse hat im vergangenen Jahr über 1.800 neue Fälle bearbeitet. Das sind über 20 Prozent mehr als 2016. Damit landen jeden Arbeitstag mehr als acht neue Fälle mit Verdacht auf Abrechnungsbetrug, Korruption, Bestechung oder Bestechlichkeit auf den Schreibtischen der AOK-Ermittler.

Anbei die Pressemitteilung als pdf.

Pressekontakt

AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
Ansprechpartner: Michael Leonhart, Pressesprecher
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