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Der richtige Umgang mit Medikamenten

Bei der diesjährigen Beratungsaktion von der AOK, dem Bayerischen Apothekerverband (BAV) und dem Nürnberger Gesundheitsnetz Qualität und Effizienz (QuE) geht es um das Thema „Corona und seelische Gesundheit“.

Mitmachen und Vorteile nutzen

Wer kann mitmachen?

Alle AOK-Versicherten in Mittelfranken, die ihre Arzneimittel sicher und richtig anwenden möchten.

Ihr Vorteil:

  • Kompetente Beratung durch Partnerapotheken
  • Sicherheit in der Arzneimitteltherapie
  • Kostenfrei für AOK-Versicherte
Wie funktioniert´s?
  1. Prüfen Sie, welche Arzneimittel Sie derzeit einnehmen.
  2. Schreiben Sie diese in den Medikationsplan (PDF-Datei, 24 KB). 
  3. Gehen Sie damit in eine unserer Partnerapotheken.
  4. Ihre Apotheker*innen nehmen sich gerne für Sie Zeit und informieren Sie ausführlich.

Nähere Informationen zur Aktion finden Sie im Infoflyer (PDF-Datei, 113 KB), in allen AOK-Geschäftsstellen oder in einer der teilnehmenden Partnerapotheken (PDF-Datei, 55 KB) in Mittelfranken.
 

Pressemeldung

„Arzneimittel sicher einnehmen“ 2021 

Bei der diesjährigen Beratungsaktion von AOK, BAV und QuE geht es um das Thema „Seelische Gesundheit – Depression und Corona“

Zum zwölften Mal in Folge initiiert die AOK in Mittelfranken gemeinsam mit dem Bayerischen Apothekerverband (BAV) die Informationskampagne „Arzneimittel sicher einnehmen“. In diesem Jahr liegt der Beratungsschwerpunkt der Apotheken auf dem Thema „Seelische Gesundheit – Depression und Corona“. „Psychische Belastungen haben seit Beginn der Pandemie stark zugenommen. Besonders bei der Behandlung mit Antidepressiva besteht ein erhöhter Beratungsbedarf aufgrund von Wechselwirkungen und Einnahmebesonderheiten. Deshalb können AOK-Versicherte in Mittelfranken vom 1. Juni bis zum 31. Juli 2021 bei einer der 201 teilnehmenden Apotheken ihren Medikamentenmix überprüfen und sich zum Thema „Seelische Gesundheit – Depression und Corona“ beraten lassen“, erklärt Horst Leitner, Direktor der AOK in Mittelfranken, die Aktion.

Seit Beginn der Pandemie steigt die Zahl der Fehltage wegen psychischer Erkrankungen signifikant. Inzwischen sind sie die zweithäufigste Ursache für Krankschreibungen. Laut Fehlzeitenreport 2020 der AOK sind Fehltage aufgrund psychischer Erkrankung mit 11,9 Prozent erstmals an die zweite Stelle gerückt. Seit 2008 sind sie um 67,5 Prozent gestiegen. 

Einige Arzneimittel können psychische Nebenwirkungen auslösen. Hier sind Apotheker*innen gefragt. „Besonders bei der Behandlung mit Antidepressiva ist der Arzneimittelcheck wichtig, da sie häufig zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln führen,“ erklärt Susanne Fleischmann, Mitglied im Bezirksvorstand des Bayerischen Apothekerverbandes Mittelfranken (BAV). Und Dr. Sonja Wunder, Beratungsapothekerin bei der AOK Bayern ergänzt: „Oft werden Medikamente aus Angst vor Nebenwirkungen nicht eingenommen. Apotheker*innen beraten zur richtigen Anwendung und verhindern Therapieabbrüche.“

„Die Corona-Pandemie kann selbst bei Menschen, die bislang psychisch stabil und gesund waren, eine Krise auslösen. Denn feste Strukturen und Rhythmen, Stabilität und Sicherheit – all das ist bei vielen weggebrochen“, stellt Dr. med. Veit Wambach, Vorsitzender des Gesundheitsnetzes Qualität und Effizienz (QuE) in Nürnberg fest. Einer Umfrage der Stiftung Deutsche Depressionshilfe vom März 2021 zufolge ist die Situation für die Allgemeinbevölkerung belastender als je zuvor: 71 Prozent der Bundesbürger empfinden die Situation im zweiten Lockdown als seelisch bedrückend, im ersten Lockdown waren es noch 59 Prozent. Für Menschen, die sich in einer depressiven Krankheitsphase befinden, hat der zweite Lockdown besonders negative Auswirkungen. Fast alle berichten, laut Stiftung Deutsche Depressionshilfe über fehlende soziale Kontakte, Bewegungsmangel oder verlängerte Bettzeiten. „Eine Depression zu erkennen ist nicht immer einfach. Menschen, die sich unsicher sind, ob sie wirklich depressiv sind, sollten unbedingt einen Arzt oder Therapeuten aufsuchen, da es unterschiedliche Methoden zur Behandlung von Depressionen gibt“, erklärt Dr. Andrea Müller, Fachärztin für Nervenheilkunde und Mitglied des Gesundheitsnetzes QuE. 

Deshalb hat sich die AOK Bayern gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium, dem Familien- und Arbeitsministerium und weiteren Akteuren zu der „Offensive Psychische Gesundheit“ zusammengeschlossen. Die Ziele sind: mehr Offenheit für psychische Erkrankungen und eine bessere Vernetzung und Übersicht von Präventions- und Hilfsangeboten für Betroffene und Angehörige. Infos zur Kampagne finden Sie auf www.offensive-psychische-gesundheit.de

Eine Übersicht der teilnehmenden Apotheken und weitere Informationen zur Aktion „Arzneimittel sicher einnehmen“ finden Sie unter www.aok.de/bayern/arzneimittelcheck oder bei Ihrer AOK vor Ort.

„Psychische Belastungen haben seit Beginn der Pandemie stark zugenommen. Besonders bei der Behandlung mit Antidepressiva besteht ein erhöhter Beratungsbedarf aufgrund von Wechselwirkungen und Einnahmebesonderheiten. Deshalb können alle AOK-Versicherten in Mittelfranken vom 1. Juni bis zum 31. Juli 2021 bei einer der 201 teilnehmenden Apotheken ihren Medikamentenmix überprüfen und sich zum Thema ‚Seelische Gesundheit – Depression und Corona‘ beraten lassen.“

„Oft werden Medikamente aus Angst vor Nebenwirkungen nicht eingenommen. Apotheker*innen beraten zur richtigen Anwendung und verhindern Therapieabbrüche.“

„Die Corona-Pandemie kann selbst bei Menschen, die bislang psychisch stabil und gesund waren, eine Krise auslösen. Denn feste Strukturen und Rhythmen, Stabilität und Sicherheit – all das ist bei vielen weggebrochen.“

„Eine Depression zu erkennen ist nicht immer einfach. Menschen, die sich unsicher sind, ob sie wirklich depressiv sind, sollten unbedingt einen Arzt oder Therapeuten aufsuchen, da es unterschiedliche Methoden zur Behandlung von Depressionen gibt“.

„Besonders bei der Behandlung mit Antidepressiva ist der Arzneimittelcheck wichtig, da sie häufig zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln führen.“

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