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Der richtige Umgang mit Medikamenten

Bei der diesjährigen Beratungsaktion von AOK, dem Bayerischen Apothekerverband (BAV) und dem Nürnberger Gesundheitsnetz Qualität und Effizienz (QuE) geht es um das Thema „Asthma“.

Mitmachen und Vorteile nutzen

Vom 1. Oktober bis zum 30. November 2020 können sich AOK-Versicherte in ganz Mittelfranken bei einer der 300 teilnehmenden Apotheken zu den verschiedenen Asthma-Medikamenten beraten und ihren Medikamenten-Mix prüfen lassen. Als Neuerung gibt es den AOK-Curaplan „Asthma-Notfallplan“. Den erhalten alle Betroffenen und Interessenten in ihrer Apotheke vor Ort.

Wer kann mitmachen?
Alle AOK-Versicherten in Mittelfranken, die ihre Arzneimittel sicher und richtig anwenden möchten.

Ihr Vorteil:

  • Kompetente Beratung durch Partnerapotheken
  • Sicherheit in der Arzneimitteltherapie
  • Kostenfrei für AOK-Versicherte

Wie funktioniert´s?

  1. Prüfen Sie, welche Arzneimittel Sie derzeit einnehmen.
  2. Schreiben Sie diese in den Medikationsplan.
  3. Gehen Sie damit in eine unserer Partnerapotheken.
  4. Ihr Apotheker nimmt sich gerne für Sie Zeit und informiert Sie ausführlich.

Nähere Informationen zur Aktion finden Sie im Infoflyer, in allen AOK-Geschäftsstellen oder in einer der teilnehmenden Partnerapotheken in Mittelfranken.

Pressemeldung

Wenn die Luft ausgeht

Bei der diesjährigen Beratungsaktion von AOK, BAV und QuE geht es um das Thema „Asthma“. 

Zum elften Mal in Folge initiiert die AOK in Mittelfranken gemeinsam mit dem Bayerischen Apothekerverband (BAV) die Informationskampagne „Arzneimittel sicher einnehmen“. In diesem Jahr liegt der Beratungsschwerpunkt der Apotheken auf dem Thema „Asthma“. „Vom 1. Oktober bis zum 30. November 2020 können sich AOK-Versicherte in Mittelfranken bei einer der 300 teilnehmenden Apotheken zu den verschiedenen Asthma-Medikamenten beraten und ihren Medikamenten-Mix prüfen lassen“, erklärt Horst Leitner, Direktor der AOK in Mittelfranken, die Aktion. „Mit der Kampagne wollen wir auf die wichtige Rolle der Apotheker und Ärzte aufmerksam machen und den richtigen Umgang mit Medikamenten aufzeigen“. 

Asthma – was ist das eigentlich?

Asthma ist das griechische Wort für Atemnot. In der Medizin nennt man eine chronische Erkrankung der Atemwege „Asthma bronchiale“. Zehn Prozent der Kinder und sieben Prozent der Erwachsenen leiden darunter. Gerade Patienten mit allergischem Asthma haben häufig nur saisonal – etwa im Frühjahr – Anfälle, den Rest des Jahres leben sie beschwerdefrei. Andere wiederum leiden dauerhaft an der Krankheit. „Wie dem auch sei: Asthmatiker werden nahezu genauso alt wie nicht betroffene Menschen. Und wer richtig behandelt wird, der kann gut mit dieser Krankheit leben“, urteilt Dr. med. Veit Wambach, Vorsitzender des Gesundheitsnetzes Qualität und Effizienz (QuE) in Nürnberg. Die Mehrzahl der Asthmatiker müssen bestimmte Stoffe inhalieren – entweder als Spray oder als Pulver. „Das wichtigste Arzneimittel hierbei ist das inhalierbare Cortison als entzündungshemmendes Medikament. Bei akuten Anfällen gibt man zudem bronchienerweiternde Substanzen“, erklärt Heiko Scholl, Mitglied im Bezirksvorstands des Bayerischen Apothekerverbandes Mittelfranken (BAV). „Insbesondere bei der richtigen Anwendung von Inhalatorien besteht ein hoher Beratungsbedarf,“ erklärt Dr. Sonja Wunder, Beratungsapothekerin bei der AOK Bayern. „Deshalb ist die Vermittlung der richtigen Inhalationstechnik durch den Apotheker ein wichtiger Baustein bei der Arzneimitteltherapiesicherheit.“ 

Die Patientenschulung das A und O bei der Behandlung

Manche Asthmatiker leiden unnötig unter der Krankheit, weil sie nicht optimal behandelt werden. „Wichtig ist es, dass Asthmatiker aktiv an der Bewältigung ihrer Krankheit mitwirken – am Besten in Form einer Patientenschulung,“ so Dr. Andreas Lipécz, stv. Vorsitzender des Gesundheitsnetzes QuE. „Hier lernt der Patient zum Beispiel, mit Hilfe des Peak-Flow-Meters seine Medikamente richtig einzusetzen.“ Das kleine Gerät misst die maximale Stärke des Atemstroms bei der Ausatmung. Es dient dem Asthmatiker im täglichen Leben als Monitor: Sinken die Peak-Flow-Werte, so kann der Patient selbst eingreifen, zum Beispiel mit einem Mittel, das die Bronchien erweitert. „Bei einem gut eingestellten Asthmatiker beeinflusst die Krankheit den Alltag nur wenig. Allerdings ist es für Menschen, die unter Asthma bronchiale leiden, in Zeiten von COVID 19 von großer Bedeutung, sich gegen Pneumokokken und Influenza (Grippe) imfpen zu lassen“, ergänzt Dr. med. Veit Wambach. 

Als Neuerung erhalten alle Apotheken in diesem Jahr den Curaplan „Asthma-Notfallplan“ zur Ausgabe an alle Betroffenen und Interessenten.

Gruppenbild Apothekencheck
Gaben in Nürnberg gemeinsam den mittelfränkischen Startschuss für die Initiative „Arzneimittel sicher einnehmen“ mit dem Schwerpunktthema „Asthma“:(v.l.): Dr. Sonja Wunder, AOK-Beratungsapothekerin, Heiko Scholl, Mitglied des Bayerischen Apothekerverbandes (BAV) in Mittelfranken, Dr. Veit Wambach, Vorsitzender des regionalen Gesundheitsnetzes QuE Nürnberg, Andreas Lipécz, stellv. Vorsitzender des Gesundheitsnetzes QuE und Horst Leitner, Direktor der AOK in Mittelfranken.

Foto: AOK

Wissenwertes über Asthma

Sowohl beim allergischen als auch beim nicht-allergischen Asthma wirken Gene und Umwelt zusammen. Es gibt also nicht die eine Ursache, denn bei der Entstehung von Asthma spielen viele Faktoren eine Rolle. Mit der Zunahme der Allergien treten auch Heuschnupfen und Asthma häufiger auf.

Der Begriff Asthma kommt aus dem Griechischen und bedeutet „keuchen“. In der Medizin nennt man eine chronische entzündliche Erkrankung der Atemwege ‚Asthma bronchiale’, der Laie spricht meist nur von ‚Asthma’. Sieben Prozent der Erwachsenen und zehn Prozent der Kinder leiden darunter. Man unterscheidet zwischen allergischem und nichtallergischem Asthma. Gerade Patienten mit allergischem Asthma haben häufig nur saisonal (etwa im Frühjahr) Anfälle, den Rest des Jahres leben sie ohne Beschwerden. Andere wieder leiden dauernd an der Krankheit.

Die meisten Asthmatiker leiden unter Atemnot. Diese tritt anfallsartig häufig auch nachts oder in den frühen Morgenstunden auf. Manche Patienten haben auch Husten, teilweise mit Auswurf. Nach einem ausführlichen Arztgespräch, bei dem bestimmte Untersuchungen und Tests durchgeführt werden (z.B. eine Überempfindlichkeitsprüfung) entscheidet dann der Arzt gemeinsam mit dem Patienten über die Therapiemöglichkeiten. Meistens erfolgt die Behandlung medikamentös, entweder als Spray oder Pulver. Das wichtigste Arzneimittel ist dabei das inhalierbare Cortison als entzündungshemmendes Medikament.

Bei akuten Anfällen gibt man zudem bronchienerweiternde Substanzen, um die Atemwege zu weiten. Die wichtigste Medikamentengruppe sind hier die Beta-2-Sympathomimetika. Reichen diese nicht aus, können zusätzlich Anticholinergika eingesetzt werden.

Chronisches Asthma begleitet die Betroffenen meist ein Leben lang. Durch umfassende Betreuung, praktische Schulungen und die richtigen Medikamente kann Asthma aber bei fast allen Patienten wirksam behandelt werden. Beschwerden werden dadurch seltener oder treten gar nicht mehr auf. Mit der Teilnahme am AOK-Curaplan Asthma bronchiale können die meisten Patienten wieder ein normales Leben führen. Und auch Langzeitschäden, wie eine eingeschränkte Lungenfunktion, können durch den AOK-Curaplan vermieden werden. Die Teilnahme am Behandlungsprogramm ist kostenfrei. Entscheiden Sie sich für eine Teilnahme, füllt der Arzt zusammen mit Ihnen die Unterlagen aus.

 Die Vorteile für Teilnehmer des Behandlungsprogramms im Überblick:

  • Sie werden regelmäßig von Ihrem Arzt untersucht.
  • Sie erhalten eine Therapie, die Ihrer persönlichen Krankheitssituation entspricht.
  • Sie profitieren von speziellen Patientenschulungen.
  • Sie bekommen Information und konkrete Hilfen für den Umgang mit der Erkrankung im Alltag.

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