Nachschau: Selbsthilfetagung „Gemeinsam gegen Hass“

Digitale Gewalt und Hasskommentare standen im Mittelpunkt der Selbsthilfe-Fachtagung „Gemeinsam gegen Hass“ des AOK-Bundesverbandes. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutierten gemeinsam mit Selbsthilfe-Aktiven und Influencerinnen über Ursachen, Folgen und Gegenstrategien zu Hass im Netz.

Die Influencerinnen Melisa Akdag (mi.) und Janina Nagel (re.) im Gespräch mit Moderator Michael Bernatek auf dem Podium
Die Influencerinnen Melisa Akdag (mi.) und Janina Nagel (re.) im Gespräch mit Moderator Michael Bernatek

Digitale Räume nicht dem Hass überlassen

Auf der Selbsthilfe-Fachtagung „Gemeinsam gegen Hass“ wurde deutlich, dass insbesondere Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen sowie andere marginalisierte Gruppen überdurchschnittlich häufig betroffen sind – oft mit erheblichen psychischen Folgen. Neben Fragen der individuellen Unterstützung rückten auch die gesellschaftliche und politische Verantwortung sowie bestehende rechtliche Instrumente in den Fokus. Die Tagung unterstrich zugleich, wie wichtig es ist, digitale Räume nicht dem Hass zu überlassen, sondern sie aktiv und solidarisch mitzugestalten.

Video: Fazit zur Selbsthilfetagung

Warum Hate Speech in sozialen Medien ein zentrales Thema für die Selbsthilfe ist, weshalb besonders Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen betroffen sind und welche Schutzmöglichkeiten es für Betroffene gibt, erläutert Claudia Schick, Referentin für Selbsthilfeförderung im AOK Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… -Bundesverband, im Video-Gespräch mit Michael Bernatek, Pressereferent im AOK-Bundesverband.