Positiver Trend bei der Darmkrebsfrüherkennung in Westfalen-Lippe setzt sich fort
AOK-Chef Ackermann: „Koloskopien sind der Kern der Darmkrebsfrüherkennung.“
Dortmund. In Westfalen-Lippe ist weiterhin ein positiver Trend bei der Darmkrebsfrüherkennung festzustellen. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest hervor. Danach wurden im ersten Halbjahr 2025 insgesamt 40.188 präventive und diagnostische Darmspiegelungen im ambulanten und stationären Bereich bei AOK-Versicherten in Westfalen-Lippe vorgenommen. Das ist ein leichter Anstieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 mit 39.950 Koloskopien. „Koloskopien sind der Kern der Darmkrebsfrüherkennung. Die steigende Anzahl von Koloskopien ist erfreulich. Wir appellieren an die Menschen in Westfalen-Lippe, die Möglichkeit der Darmspiegelung zu nutzen, um Symptome medizinisch abklären zu lassen oder im Rahmen der Vorsorge Darmkrebs frühzeitig zu erkennen“, sagt AOK-Vorstandschef Tom Ackermann.
„Koloskopien sind der Kern der Darmkrebsfrüherkennung. Daher appellieren wir, die Chance zu nutzen, um im Rahmen der Vorsorge Darmkrebs frühzeitig zu erkennen.“
Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest
Chance der Früherkennung nutzen
Eine Darmspiegelung, auch Koloskopie genannt, ist nicht nur unproblematisch, sie kann vor allem auch Leben retten. Bei der Koloskopie wird der gesamte Dickdarm durchleuchtet und auf krebsverdächtiges Gewebe untersucht. So lassen sich schon Vorstufen von Darmkrebs erkennen und überwiegend bereits während der Untersuchung entfernen. Findet der Arzt Die ärztliche Berufsausübung, die Ausübung der Heilkunde, setzt nach der Bundesärzteordnung… bei der Untersuchung Polypen, entfernt er diese sofort, da sich auch aus gutartigen Wucherungen bösartige Tumore entwickeln können.
Darmkrebsvorsorge einheitlich für Frauen und Männer
Seit April 2025 wurde die Darmkrebsfrüherkennung für Frauen und Männer ab dem Alter von 50 Jahren einheitlich mit gleichem Anspruch auf Untersuchungen mit identischen Intervallen geregelt. „Das war ein wichtiger Baustein in der Weiterentwicklung der Darmkrebsfrüherkennung“, so Ackermann. Denn vorher wurde Frauen erst ab dem Alter von 55 Jahren eine Darmspiegelung auf Kosten ihrer gesetzlichen Krankenkasse angeboten. Jetzt ist genau wie bei den Männern die Koloskopie bereits ab 50 Jahren möglich.
Zur Darmkrebsvorsorge können sowohl Tests auf nicht sichtbares Blut im Stuhl als auch Darmspiegelungen in Anspruch genommen werden. Frauen und Männer können ab 50 Jahren zweimal eine Darmspiegelung (Koloskopie) im Abstand von zehn Jahren durchführen lassen. Ab dem Alter von 65 Jahren kann nur eine Darmspiegelung als Früherkennungsmethode in Anspruch genommen werden. Alternativ zur Darmspiegelung können Frauen und Männer ab 50 Jahren alle zwei Jahre einen Stuhltest machen.
Weiterhin gilt: Wer sich zehn Jahre nach der ersten Darmspiegelung gegen eine zweite entscheidet, kann stattdessen Stuhltests machen. Bei auffälligen Stuhltests besteht außerdem immer ein Anspruch auf eine Darmspiegelung zur weiteren Abklärung.
Mehr Informationen zum Thema Darmkrebsfrüherkennung gibt es im Internet unter www.aok Die AOK hat mit mehr als 20,9 Millionen Mitgliedern (Stand November 2021) als zweistärkste Kassenart… .de/nw, Rubrik Leistungen & Services.
2 passende Downloads
-
Foto: Darmkrebsvorsorge in Westfalen-Lippe
Format: JPG | 684 KB | 2953 × 1971 px
Lizenz: Dieses Bild darf nur im Zusammenhang mit der nebenstehenden redaktionellen Berichterstattung und ausschließlich von Zeitungsredaktionen bzw. Verlags-/Medienhäuser für ihre Print-Publikationen (Veröffentlichung ist auf 500k Kopien begrenzt), Online-Plattformen und für ihre sozialen Medien genutzt werden. Bitte geben Sie immer die folgende Quelle (Copyright) an: AOK NordWest/Colourbox/hfr.